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Erste Einblicke in Card Hunter

Pünktlich zu meiner Rollenspiel-Abstinenz habe ich die Mail mit dem lang erwartenen Beta-Key für Card Hunter bekommen. Übrigens ist es gar nicht so einfach alle Meldung, die durch den Stream jagen so zu ignorieren 🙂

Aber genug gejammert! Allen die Card Hunter noch nicht kennen, sei es ganz kurz vorgestellt. Card Hunter ist derzeit in der Geschlossenen Beta – Phase, auch wenn die Keys dafür angeblich relativ großzügig verteilt werden – ich hab etwa zwei Monate gewartet.
Es handelt sich um ein browserbasiertes Sammel-Tabletop – ja das triffts wohl am Besten. Wohlgemerkt nicht „Trading“, zumindest geht das bislang nicht.
Mit bis zu drei Helden – der Klassen Krieger, Magier, Kleriker mit den typischen Rassen Mensch, Zwerg und Elf – zieht man durch Abenteuer, die einen doch stark an die Bände der frühen D&D oder DSA-Ära erinnern. Ein virtuelle Spielleiter bringt den Spieler von Szene zu Szene, die jeweils aus einem Schlachtfeld bestehen. In der Regel sind es nicht mehr als 4 solcher Szenen pro Abenteuer.
Gespielt wird in typischer Tabletop-Manier: Ich einen Zug / Du einen Zug. Und in jedem Zug darf man eine Karte spielen, also Bewegungen, Angriffe, Zauber und so weiter. Welche Karten man im Deck hat, das bestimmt sich durch die angelegten Items.

Alles weitere kann man auch gut auf der Homepage nachlesen oder sich eines der vielen „Lets plays“ anschauen, denn anders als Mechwarrior Tactics droht einem die Firma nicht mit dem Anwalt, sondern befürwortet Videos und Berichte sogar.

Bislang durch ich einmal kurz bei einem Bekannten in den Account schauen und etwas rumspielen (Helden können nicht dauerhaft Schaden nehmen) und seit heute morgen fünf Uhr bin auch in Besitzer eines Beta-Keys.
Leider war nicht nicht viel Zeit, aber wenigstens durch die ersten geführten Tutorials bin ich durchgekommen und konnte die Mittagspause nutzen, um den abschliessenden Level des Magierturm zu schaffen. Naja eigentlich sind 2/3 der Party gestorben und die Magierin hat durch um den Golem tänzeln und viel Ausdauer gewonnen.

Ich denke, da werde ich noch viel Zeit mit verbringen können, vorallem da man alle gespielten Abenteuer wiederholen kann, um mehr Items, Gold und EXP zu machen.

Das Spiel ist übrigens Fremium, also man kann kostenlos spielen, sich aber über den Kauf von Pizzastücken Vorteile erkaufen. Was ich bislang gehört habe, kann man das machen, geht aber auch sehr gut ohne.

Blackberry-Apps – Die Hölle spricht Java

Ich kann es ja nicht lassen, wenn es etwas nicht gibt, so sollte man es doch selbermachen können. So passiert bei meinem Blackberry. Ich habe einfach nur eine Würfel-App gesucht, wie es sie vermutlich zu zehntausenden für Android oder Apple gibt. Aber nein! Für den Blackberry-Bold und alle vergleichbaren Geräte (mit Ausnahme des BB Playbooks) ist die Auswahl ans Apps eh schon armseelig und für einen DiceRoller mit minderwertiger Funktionalität muss ich auch noch Kohle hinlegen, so zwischen 2$ und 5$.

Wir reden ja nicht von komplexer Programmierung! In PHP würde ich das vermutlich in 10 Minuten inkl. einer hübschen GUI zaubern können, also muss das auch für den Blackberry gehen. Flux nen Buch geschossen, per Bucht, da zahlt man kaum was für, scheinen wohl keine Verkaufsschlager zu sein…

Leider hatte ich ganz vergessen, dass der BB auf Java basiert und das ist nicht mal ansatzweise so intuitiv wie gängige Scriptsprachen! In einem frühen Leben habe ich mal C++ und auch Java gekonnt, aber das ist Jahre her, also ab in die Bücherei und ne Java-Referenz zugelegt! 1.200 Seiten mit dem Hinweis, das wäre nur ein erster Überblick. Super! Bin mehrmals kurz davor das ganze Thema at acta zu legen, nur um es dann doch wieder und wieder zu probieren. Fertige Beispielskripte findet man selten und so muss man sich langsam aber sicher durcharbeiten.

Mittlerweile bekomme ich einfache Abfragen zwar hin und mein Blackberry DiceRoller funktioniert sogar ganz gut, aber von eleganter GUI bin ich noch immer weit entfernt, denn schon das Ändern der Schriftfarbe erfordert mehr Zeilen, als ein normales PERL-Skript lang ist!

Mal schauen, was sich so ergibt in der kommenden Zeit, Pläne für Verbesserung der ersten Test-App hab ich genug und eine Schiesszettel-App für Traditionelle Bogenschützen ist auch schon der Mache. Dadrüberhinaus ist es auch nicht ganz trivial seine Apps in die Blackberry App-World zu bekommen, aber auch das läuft bereits.

Kostenlose Bass-iPhone-App » Bass-Tuner

kostenlose-bass-appGerade hab ich im Newsletter aber auch bei Sam gelesen, dass TC Electronic aus Dänemark insgesamt 25.000 (in Worten fünfundzwanzigtausend) mal ihre neue PolyTune-iPhone-App verschenkt.

Wer als stolzer Besitzer eines iPhones, iPads oder iPod touch ist und die sonst fälligen knapp 10 $ (~8 €) sparen möchte, sollte also kurzfrist zuschlagen:
http://itunes.apple.com/ch/app/polytune/id364009203?mt=8

Die App ist sogar ziemlich flexibel gestaltet:

  • Stimmen auf Kammerton 435Hz bis 445Hz
  • Drop-Tunings von Eb bis H schaltbar
  • Zwei Tunnig-Anzeige: Klassisch Nadel oder der genauere Stream
  • Genauigkeit: 0,5%
  • Polyphone oder Chromtische Stimmmöglichkeit
  • Unterstützung für Gitarre & Bass

kostenloser-iphone-tuner

Übrigens ist auch die Hardware-Version scheint ein beeidruckend gerät zu sein. Denn nicht viele Stimmgeräte sind in der Lage gleichzeitig alle Saiten auf einmal auf Stimmung zu überprüfen. Daher auch der Name: PolyTune.  (Kosten: ca. 80€)

Homerecording: Guitar Suite VST

Viele Basser haben ja auch irgendwo eine verstaubte Gitarre rumliegen. Gerade fürs Homerecording macht das ja auch Sinn. Wer sich nun aber die dicken Software-Pakete wie Guitar-Rig ersparen will oder nicht leisten kann, dem lege ich die Compilation Guitar suite von SimuAnalog an Herz. Der Leistungsumfang ist recht erstaunlich umfasst er doch immerhin sieben Simulationen professioneller Bodentreter. Und das in diesem Fall sogar mir wissenschaftlicher Präzision, denn das war der ursprüngliche Gedanke hinter dem Projekt.

  • Boss DS-1 (Distortion stompbox)
  • Boss SD-1 (Super Overdrive stompbox)
  • Tube Screamer (Overdrive stompbox)
  • Oberheim PS-1 (Phaser stompbox)
  • Univox Univibe (Modulations stompbox)
  • Fender Twin 1969 (Guitar amplifier)
  • Marshall JCM900 Dual Reverb (Guitar amplifier)

Kleines Beispiel: Blues- Tube Screamer + JCM900

[Audio:http://www.simulanalog.org/05Blues-TBSCR-JCM900.mp3%5D

Rechtefreie Bilder finden

Wer für seine kommerzielle oder private Homepage nach optischer Aufwertung sucht, benutzt meistens die Bilder-Suche von Google. Das ist bequem und schnell. Hat nur leider einen kleine Nachteil. Google schert sich beim Suchen nicht um die Vermarktungsrechte der Bilder. Und dann hat man ganz schnell mal nen Anwalt oder ein anderes aber freundlicheres Schreiben an den Hacken.

Besser ist es gleich rechtefreie Bilder zu verwenden, also Bilder unter der sog. Creative Commons. Der Such-Service „Compfight hilft dabei. Einfach einstellen ob man freie Bilder sucht und ob man Privatperson oder Unternehmen ist und schon gehts los. Lediglich an einige Kleinigkeit muss man sich halten:
rechtefreie Bilder Namensnennung

Creative Commens Bilder keine kommerzellen Seiten

Freie Bilder keine Bearbeitung erlaubt

kostenlose Bidler nur unter der gleichen Lizenz verbreiten, die auch für Ihr Werk gilt.

Ein Beispiel? Gerne. Ich such also nach „Fretless Bass“ als Commercial (bin ich ja garnicht) und finde diese Seite: http://www.flickr.com/photos/44124414617@N01/23109564/

Freie Bilder

Und dieses Bild darf ich sogar verkleinern und bearbeiten. Ich muss halt nur erwähnen, dass es von o2ma ist.

Sieht gut aus und ich bin sicher!

Tim

Schmerzen, aber Entspannung in Sicht

RückenschmerzenAaargh! Gestern wieder fünf Stunden im Proberaum gestanden. Wie immer den Ofen in der Mitte und von hinten ziehts wie Hechtsuppe. Dazu hab ich meinen guten [[D`addario]]-Gurt vergessen. Nicht, dass der Fender schlecht wäre, aber den schweren Sechssaiter gleicht der einfach nicht aus.

Ich hab mich ja schon wirklich an der [[Rückenschule]] probiert, aber irgendwie will das nix bringen. Wenn man dann noch den ganzen Tag krumm vorm PC hockt, wirds auch nicht besser. Da schlägt der Frust hoch. Leute, ich steig bald um auf Kontrabass, die haben wenigstens was zum Anlehnen.

Wenigstens flattert mir heute was in den Feedreader was dazu passt. Da wird ein Whirlpool verlost, für lau. In letzter Zeit hab ich mit Gewinnspielen viel Glück gehabt, dieses Jahr schon zwei CDs und ein Zeitschriften-Abo gewonnen. Die muss ich doch irgendwo geniessen.

Aber als fairer Blogger will ich euch das ja nicht vorenthalten. Ausserdem ist die Lösung mein Geburtstag… 🙂

Möge der glücklichere gewinnen…

Tim

Tomaten & Bass-Tabs

Tomato BassTabsDass MySongbook.com schon lange nur noch ein Schatten seiner alten Tab-Sammlung ist, ist auch keine Neuigkeit mehr. Was macht man aber nun, wenn man sich GuitarPro oder halt die kostenlosen Varianten DGuitar bzw. das überlegene TuxGuitar zugelegt hat und einfach mal für den nächste Probe sich ein paar Songs raufschaffen muss/will.

GuitarPro Tabs im gp3, gp4 oder gp5 Format erweist sich als etwas schwierig. MySongbook.com bringt bei ca. 90% aller Songs nur noch:

In the waiting for a regularization with the copyright owner of this score,
its download is no more possible.

Das ist zwar ärgerlich, aber zum Glück gibt es ja noch Tomatone! Hier findet ihr fast das gesamte MySongbook-Archiv gespiegelt. Was fehlt ist aber jeglicher Komfort wie z.B. eine Suchfunktion.

Und wer alle direkt auf dem Rechner haben will, muss wohl die allwissende Müllhalde befragen!

Tim