Schlagwort-Archive: Ad&D

Zurück in die Zukunft: Mal wieder D&D spielen.

PHBFast so lang wie ich überhaupt Rollenspiele zocke, habe ich auch D&D gespielt. Ganz kurz die erste Edition, die aber damals mit dem modernen DSA (die hatten Rassen und Berufe) nicht mithalten konnte. Spätestens mit AD&D war dann aber meine Leidenschaft für D&D entbrannt und ich glaube von 14 bis 22 habe ich meine Zeit mit diesem einen System verschwendet. Doch wir haben auch viel anderes gespielt aber nicht so intensiv.

Zeitgleich mit meinem Einstieg ins „Erwachsenenleben“ kam auch D&D 3 / 3.5 / 4 und Pathfinder. Alle diese Varianten waren aber nicht so meins. Vielleicht hätte ich mich reingearbeitet, wenn die Gruppe Bestand und ich Zeit und Leidenschaft gehabt hätte. Wer weiß.

DMGEin AD&D-Revival Anfang 2014 scheiterte desaströs. Irgendwie hat sich der Anspruch verändert oder man hatte einfach für ein Reboot zu viel im Kopf. Ja, ich glaube das war es! Da gab es noch das Elfen-Handbuch und Alles über des Waldläufer, oder? Und dann eine ganz tolle Sondervariante im Planescape-Setting….
Naja, ihr wisst, was ich meine.

Über mein Rollenspiel-Revival mit Star Wars: Am Rande des Imperiums wurde mir von D&D5 vorgeschwärmt. Alle Rollenspiele mit einer 5 sind mir ja schon immer suspekt… Egal für 18 € ein 300-Seiten Grundregelwerk? Da kann man zuschlagen. Neue gebrauchte bei Amazon sind in der Regel eine sichere Nummer.

MMUnd was soll ich sagen? Das D&D-Fieber hat mich wieder. Ich werde in nächster Zeit sicher noch mal das eine oder andere posten zu dem Thema.

Mittlerweile habe ich meine Regelsammlung vervollständigt und hoffe, dass es damit bei D&D5 auch ein Ende hat und stattdessen eher Kampagnen und Settings auf den Markt kommen. Das Monster Manual liegt zur Abholung bereit und mit dem Dungeonsmaster Guide sollte ich dann alles zusammen haben. Diesen auch wieder wie das Spielerhandbuch über Amazon.

Also? Auf in den Dungeons und Drachen knacken!

Titelbild by thatnickid

Advertisements

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.10

Gestern habe ich nichts geschrieben, erstens fiel mir nicht viel ein und das was mir einfiel war eher traurig und gehört nicht ungedingt in diese gute Laune-Quest. Das Thema des heutigen Tages ist da wieder deutlich unverfänglicher und so geht es heute um das Lieblingskaufabendteuer.

Tag #10: Was ist Dein Lieblings – Kaufabenteuer?

Eigentlich verwende ich so gut wie keine gekauften Abenteuer, aber wenn dann ist mein Lieblingsabenteuer sogar eine Triologie. Erschienen 1995 für AD&D: The Sword of the Dales.
Das Abenteuer ist für Einsteiger ins Rollenspiel bzw. D&D gedacht und macht das meiner Meinung nach auch sehr gut. Was auffällt, ist dass Sword of the Dales einen für D&D ungewöhnlich geringen Kampfanteil hat. Und stattdessen versucht den Spieler die Spielwelt näher zu bringen oftmals in Form kleiner Rätsel. Dabei wäre es glaube kein Problem, Sword of the Dales auch in Caera oder Aventurien spielen zu lassen, man müsste nur hier und da ein paar Änderungen vornehmen. Es muss also nicht Forgotten Realms sein.

Die Geschichte entwickelt sich über drei Abenteuer, die man nicht zwingend in direkter Reihenfolge spielen muss. Dabei baut sich das volle Ausmaß erst langsam auf und auch der „Endgegner“ tritt nur langsam in Erscheinung.

Einziges Manko ist, dass einige Rätsel sehr tief in der D&D-Systematik verankert sind. So werden an einer Stelle die acht Schulen der Magie in Kreis angeordnet. Und für Einsteiger ins System ist es nun wirklich nicht erkenntlich, dass Illusion das Gegenteil von Nekromantie ist.
Kein Problem, dass sieht das Rätzel sogar vor und endet nach dem dritten Versuch automatisch positiv, bestraft dann aber mit Zwischenkämpfen.
Vorgesehen ist das Abenteuer für bis zu 9 Spieler, was deutlich zu viel ist. Ich habe auch schon mit 3+1 einem NSC gespielt, was funktioniert, wenn man etwas runterskaliert, was die Gegnermassen angeht.

Es gab auch noch einige andere Kaufabenteuer, die mir gut gefallen haben, wie Cyberpunks Eurotour oder Dungeonslayers Dreienthal-Reihe. Auch interessant aber eigentlich eher eine Tabletop-Kampagne als ein Rollenspiel-Abenteuer war Battletechs Total Chaos.

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.7

Tag 7: Erzähl von Deinem Lieblings-Rollenspielcharakter

Ich erinne mich noch als wenn es heute gewesen wäre, als mein Mitspieler mit das erstmal…. ein hinter die Löffel gab!

Wenn ich mich an einen Charakter erinnere, dann an Joola, meinen Stufe 18 Schwarzmagier – also ein Magier in Schwarz, das war AD&D bevor es für jeden Kladerradatsch ein Players Handbook gab.

Strenggenommen war Joola nicht mal böse oder chaotisch, zumindestens nicht nach seiner Gesinnung. Von seinen Handlungen entsprach der aber vollends seinen Werten Hochintelligent mit deutlichem Entwicklungspotential im Bereich gesunder Menschverstand.

Legendär waren eine unberechenabren Flächenattacken, wie Feuerbälle auf rote Drachen. Oder sein Verhandlungsschick mit einem Paar schwarzer Drachen. Ich merke gerade wir hatten es viel mit Drachen zu tun, vermutlich fehlten uns noch die Monster Manuals.

Joola war wirklich vertrottelt, aber eigentlich im Sinne von liebenswert vertrottelt, sondern gefährlich. Und zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich die meisten Fehler nicht absichtlich und im Sinne guten Rollenspiels gemacht hätte, sondern einfach ohne Nachzudenken – Nein, Drogen war nicht involviert!

Bis heute geistert übrigens noch sein Vertragsverhandlung mit der Baronesse durch die Clique.

Baronesse: Ich biete Dir 10 Jahre in Lohn und Arbeit.

Joola: Nein, maximal 3 Jahre.

Baronesse: Du hast vollen Zugang zu den Bibliotheken, dafür fordere ich mindesten 8 Jahre Gefolgschaft.

Joola:5 Jahre

Baronesse: 7 Jahre

Joola: 7,5 Jahre

Baronesse: …. gemacht!

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.3

Ich bin gespannt, wieviele an diesem freien Tag wohl bei der #31TageQuest mitmachen. Aber wollen wir nicht mutmaßen, ich schreibe den Text ja schliesslich auch vor. Das heutige Thema ist mal einfach zu beantworten auch wenn ich im ersten Moment ans Lieblingsgenre gedacht habe, das ist aber erst Frage Nr. 18. Vorher aber eben die dazugekommen Blogs.

Tag #3: Was ist Dein Lieblings-Setting?

Also doch etwas nachdenken, was könnte das wohl sein,

  • Aventurien? Nein sicher nicht.
  • Caera? Kenne ich erstaunlich wenig!
  • NightCity? Ja, das kommt auf meiner Beliebheitsskala schon verflucht weit vorne.
  • Aurora und die „X“-Welt? Klar, ist aber selber verbrochen – gilt also nicht!

Je länger ich drüber nachdenke, so hat mich doch am meisten das Setting meines Jugend-Spielleiters Sebastian Mahnke (AD&D) geprägt. Die Welt war hervorragend und völlig übertrieben gut ausgestaltet, aber eben nicht wie Aventurien in seinem eigenen kanonischen Sog gefangen. Ziehe ich heraus, was davon geblieben ist, dann haben mich wohl die Forgotten Realms länger begleitet als irgendein anderes Setting, alleine schon durch die vielen Umsetzungen am PC. Erstaunlich aber war: Das Erfinden von solchen High-Fantasy-Welten hat mich nie gereitzt.

Was mich fast etwas erschüttert ist wohl die Tatsache, dass mir irgendwie kein Horror oder Sci-Fi-Setting im Gedächtnis geblieben ist. Ich habe beides oft gespielt, fand aber Call of Cthulhu immer erstaunlich nichtssagend und ausser Spelljammer kann ich mich gerade an kein spezifischen Science-Fiction-Setting mehr erinnern… doch da war noch Perry Rhodan.