Deep´s Impact: Die Nullnummer

Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mir gedacht: „Mach doch mal ne Nullnummer“!
Der Idee folgend, dass ich meine Rezensionen zukünftig mehr multimedial begleiten möchte, habe ich mich entschlossen auch einen kleinen Vlog aufzumachen. Das Hauptthema wird sicherlich Rollenspiel sein, was mich zumindest theoretisch doch sehr interessiert, auch wenn ich eigentlich nicht mehr aktiv spiele.

Erwartet nicht zu viel! Das ganze ist ohne Skript und ohne Probe einfach so in die Kamera gesprochen worden. Dann noch etwas in der Technik verhaspelt und das wars auch schon.

Viel Spaß mit der Nullnummer von Deep´s Impact!

Show-Notes:

 

 

 

 

Advertisements

Tausche Seele gegen kostenloses Deus Ex Human-Revolution

Nein, natürlich nicht, aber wenn man sieht wie diverse Firmen mit einander kooperieren, dann fragt man sich doch, warum wir uns über die Datensammelwut von NSA und Co. beschweren.

Wie ich draufkomme? Ganz einfach: Auf dem Cover der Computer Bild Spiele (CBS) habe ich gesehen, dass Deux Ex Human Revolution beworben wurde. Zusammen mit Sherlock Holmes und dem DSA-Rollenspiel Drakkensang. Alles drei interessante Spiele, keine Frage, aber Deus Ex gibts nur zum Download – da ab 18 freigegeben.

In der Gier schaut man einfach mal in die Zeitung und liesst, was man machen muss.

1. Kaufe die Computer Bild Spiele

Schlimm genug, ich würde mich nie mit irgendeinem Bild-Produkt sehen lassen, also bemühe ich mein Gedächtnis und versuche mit die 10 Buchstaben bis zum Verlassen des Ladens zu merken. Ist eh egal, denn der Deus-Ex-Code der Computer Bild Spiele scheint immer gleich zu sein: cbs-xxxx-xxxx. (Edit: Scheint nen Irrtum zu sein.)

wenigstens 3,80€ gespart!

2. Melde dich beim E-Postbrief an

Schnell gemacht, aber schon etwas aufwendiger, da man sich ja per PostIdent mit Personalausweis registrieren muss. Nach nicht mal einer Woche und einem Anruf beim Service („Oh, da ist Brief vielleicht abhanden gekommen…“) habe ich meine Freischaltung. Ob dieser Code auch immer gleich ist? Keine Ahnung!

3. Kaufe das Spiel

Bei Square Einix kauft man nun über den Code, den man bei der CBS mit Hilfe der EPost-Adresse bekommen hat nun Deus Ex Human[…]. Toll! Das geht aber nur zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens wegen des Jugendschutzes. Leute um die Zeit hab ich echt besseres zu tun!

4. Registriere dich bei Steam

Viele halten es zwar für modernes Raubrittertum und Software unter Schutzgeld, aber ich habe da schon ewig nen Account für Spiele wie XCOM oder Legend of Grimrock. Naja, aber so oder so: Vor den Download von 8,5 GB haben die Götter eine weitere Registrierung gesetzt.

In Summe?

In Summe muss ich also meine Daten an vier Unternehmen verkaufen, teilweise persönlich verifiziert mit Adresse, Geburtsdatum und und und. Und das alles um 20€ zu sparen. Klar, meine Daten fliegen eh durchs Netz, aber hier zeigt sich doch mal wieder überragend, wie einfach doch simple Marketingmethoden greifen können! Bitte reicht die Daten doch gleich ins NSA-Hauptquartier nach Crypto City durch – spart allen eine Menge Arbeit!

Bild von CaptDiabolo

Erste Einblicke in Card Hunter

Pünktlich zu meiner Rollenspiel-Abstinenz habe ich die Mail mit dem lang erwartenen Beta-Key für Card Hunter bekommen. Übrigens ist es gar nicht so einfach alle Meldung, die durch den Stream jagen so zu ignorieren 🙂

Aber genug gejammert! Allen die Card Hunter noch nicht kennen, sei es ganz kurz vorgestellt. Card Hunter ist derzeit in der Geschlossenen Beta – Phase, auch wenn die Keys dafür angeblich relativ großzügig verteilt werden – ich hab etwa zwei Monate gewartet.
Es handelt sich um ein browserbasiertes Sammel-Tabletop – ja das triffts wohl am Besten. Wohlgemerkt nicht „Trading“, zumindest geht das bislang nicht.
Mit bis zu drei Helden – der Klassen Krieger, Magier, Kleriker mit den typischen Rassen Mensch, Zwerg und Elf – zieht man durch Abenteuer, die einen doch stark an die Bände der frühen D&D oder DSA-Ära erinnern. Ein virtuelle Spielleiter bringt den Spieler von Szene zu Szene, die jeweils aus einem Schlachtfeld bestehen. In der Regel sind es nicht mehr als 4 solcher Szenen pro Abenteuer.
Gespielt wird in typischer Tabletop-Manier: Ich einen Zug / Du einen Zug. Und in jedem Zug darf man eine Karte spielen, also Bewegungen, Angriffe, Zauber und so weiter. Welche Karten man im Deck hat, das bestimmt sich durch die angelegten Items.

Alles weitere kann man auch gut auf der Homepage nachlesen oder sich eines der vielen „Lets plays“ anschauen, denn anders als Mechwarrior Tactics droht einem die Firma nicht mit dem Anwalt, sondern befürwortet Videos und Berichte sogar.

Bislang durch ich einmal kurz bei einem Bekannten in den Account schauen und etwas rumspielen (Helden können nicht dauerhaft Schaden nehmen) und seit heute morgen fünf Uhr bin auch in Besitzer eines Beta-Keys.
Leider war nicht nicht viel Zeit, aber wenigstens durch die ersten geführten Tutorials bin ich durchgekommen und konnte die Mittagspause nutzen, um den abschliessenden Level des Magierturm zu schaffen. Naja eigentlich sind 2/3 der Party gestorben und die Magierin hat durch um den Golem tänzeln und viel Ausdauer gewonnen.

Ich denke, da werde ich noch viel Zeit mit verbringen können, vorallem da man alle gespielten Abenteuer wiederholen kann, um mehr Items, Gold und EXP zu machen.

Das Spiel ist übrigens Fremium, also man kann kostenlos spielen, sich aber über den Kauf von Pizzastücken Vorteile erkaufen. Was ich bislang gehört habe, kann man das machen, geht aber auch sehr gut ohne.

30 Tage: Pen & Paper statt B&B-Overkill

Vor geraumer Zeit stellte ich die Fragen, nach dem Fluch oder Segen der Datenflut, die uns Rollenspielern das Internet gebracht hat. Die Resonanz war auch erstaunlich hoch, neben einer Diskussion gabe es sogar Blogs und Podcasts, die das Thema aufgenommen haben.

Generell halte ich es für gut, dass das Internet jedem die Chance gibt, seine Sachen zu publizieren, kostenlos oder gegen kleines oder großes Geld, je nach Geschmack. Aber gerade gestern habe ich im Chat gemerkt, dass ich mich mit nichts mehr richtig beschäftigten kann. Zwar lade ich alles runter, was mir in die Quere kommt, ziehe vieles auf den Reader, aber intensiv lese ich fast nichts. Oftmals habe ich schon gar keine Lust mehr dazu, sondern empfinde es als Belastung. In den letzten Monaten habe ich glaube nur die Werke vollständig gelesen, die ich auch rezensiert habe, ergo: Battletech (eine reine Szenariensammlung), Hero Kids (nur wenige Seiten stark) und Kuro, welches mich als einziges in seinen Bann gezogen hat.

Zeit für eine Pause

Nach 30 Jahren, habe ich mir vorgenommen, mal für 30 Tage zurück in die Zeit der Print-Rollenspiele zurückzukehren. Die guten 80er / 90er Jahre, wo man Werke noch als Hardcover besaß, diese waren schweineteuer und fraßen Regelplatz. Das Experiment soll man 30 Tage lang zeigen, wie es sein kann, wenn man nicht versucht jede Diskussion verstehen zu wollen, jede Produktankündigung zu verfolgen oder oder oder.

In Konsequenz, werde ich wohl einiges bei Facebook und Google-Plus umorganisieren müssen. Bei erstem wohl in Form von Listen und bei Letzterem ist das zum Glück recht einfach.

Ich sehe das garnicht mal als groß artige Rückbesinnung, denn nach meiner Meinung gibt es kein Zurück und sollte es auch nicht geben. Sondern einfach mal Ruhe einkehren lassen. Keine Communites, keine Foren, keine News. (Dass Matt Cutts gerade etwas ähnliches macht, ist Zufall…).

In 30 Tagen werde ich dann mal berichten, wie es war und ob wirklich was gefehlt hat. Ich denke ich nutze die Zeit dafür, mich intensiver mit Schmelzklebstoffen zu beschäftigen, Bogen zu schiessen (was derzeit etwas überlagert wird) und meine Urlaub zu geniessen. Und den Blog könnte ich endlich mal wieder mit Leben füllen, nach dem dieser ziemlich zu Grunde gerichtet wurde.

Anmerkung: B&B-Overkill, soll Bits & Bytes heissen 🙂

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/32350857@N03/5062542669/