Halbmast

Ich habs ja gesagt, also mach ich es auch: Dieser Blog hängt heute auf Halbmast!

Halbmast

🙂

Mal ganz ehrlich: Wir sind Zweiter von sechszehn Mannschaften! Das ist doch ne Leistung!

P.S.: Gestern abend gabs kein Chorhupen und kein „Ich hab ne Zwiebel…“ mehr. Hat doch auch sein Gutes.

Bild: ravenmaven

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Schlimmer geht nimmer!

Es sind noch zwei einhalb Stunden, aber solangsam gehts los. Kein 200m von meinem Haus tönt „Ich hab ne Zwiebel auf Kopf – ich bin ein Döner,….“ in voller Lautstärke der Golf-Boxen!

Dazu wird schon mal im Chor hupen geübt, der Deutsche feiert ja nicht spontan!

Es gibt Momente, da wünschte ich mir Deutschland würde heute abend nicht gewinnen. Sollte das wirklich eintreten hänge ich trotzdem den Blog auf [[Halbmast]] 🙂

Nichts reimt sich auf Uschi!

Und weil das so ist und augenscheinlich Songschreiber noch weniger kreativ snid also ich dachte gibt es ein Reimlexikon! Kaum zu glauben, aber war! In den Ding sind doch allen Ernstes über 10.000 Begriffe nach End-Silben sortiert. Erschienen ist das ganze im Alfred-Verlag.

Vielleicht werd ich ja bei denen auch meinen Buch-Vorschlag los: „12 Töne, die man nach E spielen kann!

🙂

Shredneck Low-Rider – Basshals oben-ohne?

Es gibt Dinge die sind „unnütz wie ein Kropf“. Dazu gehört dieses Teil was ich gerade beim Zusammenstellen mein Fretless-Akustik-Bestellung gefunden habe:

Shredneck Bass üben

Erste Frage: Was ist ein Shredneck?

Hmm, augenscheinlich soll das ein Bass-Übungsinstrument sein. Die Kopfplatte ist übrigens die Korpusseite, was schon an und für sich abstrus ist. So nun stell ich mit vor ich hab diesen viel zu kurzen Hals da vor der Brust, dann müsste der tiefste Ton wohl etwas in der 12.Lage liegen. Nur sehr bedingt, der am meisten genutzte Bereich des Basses. Naja! Mit 69 € ist das Teil ja noch nicht mal den Gag wert, denn wenn ich mir die Videos ansehe, weiss ich, dass die sogar mistig klingen. Ausserdem: Ist das Stringspacing etwas komisch?

Shredmaster Strings

Wenn schon – denn schon, dann kann ich mir auch gleich nen Spielzeugbass kaufen, die kosten nur die Hälfe – oder ich nehm meinen Aria Sinsonido.

Shredmaster-Homepage

Guitar Rig 3 – Angetestet

Dass Guitar Rig 3 auf für Bassisten eine erstklassige Software ist, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Ich selbst bin ja Besitzer der Behringer-Edition von Guitar Rig 2 und hab mir dann irgendwann man die Vollversion ersteigert, um auch in den Genuss des vollen Umfangs zu kommen.

Jetzt ist mittlerweile schon seit einiger Zeit Version 3 auf dem Markt. Ich hab mit nur kurz den Demo gezogen. Und kann auf die Schnelle nur sagen: Die haben was gemacht! Vorallem die leicht kryptische Bedienung ist wesentlich besser geworden. Man muss sich auch nicht mehr mit unmöglichen Presets rumschlagen, sondern stattdessen sind die voreingestellten Modell fast allesamt praxistauglich. Auch die Benennung ist super, keine „Hot Fuzzy Spaced Ultradown Alien-Bass„-Einstellung mehr, sondern ganz klar: „Fingered Bass 1„, „Slap Bass Distortion„, „Picked Bass Oktaver„.

Ob sich der Sound extrem verbessert hat, konnte ich in der kurzen Testzeit leider nicht sagen. Ich denke aber wer mit Guitar Rig 2 schon gut zurechtkommt, wird auf Version 3 erstmal verzichten können, denn der Preis ist ja mit fast 300€ nicht ohne. Gut verglichen mit der Bass-Bohne ist das okay, dafür dass man einen größeren Leistungsumfang hat!

Darüberhinaus gibt es eine verschlankte XE-Version (99€) , die leider ohne Bass-Amps auskommen muss! Das Upgrade von Version 1 oder 2 kostet übrigens dasselbe (99€). Mal schaun, was das Konto so her gibt.

Ein ausführlichen Testbericht über Guitar Rig 3 findet Ihr bei www.musicianslife.de

Keiper-Bass Testbericht

Keiper BassWer regelmässig bei Ebay nach Bässen sucht, wird die Keiper-Bässe sicher schon gesehen haben. Günstig und angeblich Topausstattung, wie Mahagoni-Solidbody, Bartolini-Stil Humbucker, LEDs im Griffbrett und Floyd Rose Lizenz Vibrato (beim Bass???). Da man bislang darauf warten musste, dass solche Instrumente auch mal von renomierten Testern in die Hände genommen werden, musste man den Produktbeschreibungen schlicht glauben schenken.

In der aktuellen Ausgabe der Gitarre und Bass (7/2008) ist nun aber endlich ein kompletter Testbericht zu finden. Und von mir ein ganz dickes Lob an Redaktion und den Autoren! Der Testbericht des Keiper Resolute 151 ist der heftigste Verriss, den ich in 15 Jahren Gitarre & Bass gelesen habe. Trotzdem schafft es der Autor irgendwie nicht über Thomas Keiper herzuziehen, selbst wenn er von einem unspielbarem Hals, selbstfressenden Mechaniken und völlig vergurgter Elektronik spricht.

Ich kann es jedem der sich nur grob mit dem Gedanken getragen hat, mal den Versuch zu wagen raten einen Blick in die aktuelle Ausgabe zu werfen (Seite 188 | 1 Spalte) – Liesst sich in weniger als zwei Minuten!