Geständnisse, rot-weiss

MayonesBei meiner Suche nach einem neuen Bass (dazu später mehr) hab ich das Blog der Kölner vom Musikstore gefunden und siehe da: Sie geben es endlich zu 🙂 Nicht dass es nicht schon lange offensichtlich gewesen wäre. Bei den bekannten (und nicht zu verachtenden) Fame-Bässen der Baphomet-Reihe hat der polnische Bass-Bauer Mayones maßgeblich seine Hände mit im Spiel. Einer der Gründe warum ich mir meinen persönlichen Mayones BE-5 direkt aus Polen hab importieren müssen. Geständnisse, rot-weiss weiterlesen

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Brot und Basser

Bassic
Sam ist Betreiber der Bassplattform Bassic und plaudert hier einfach mal über einige Erfahrungen mit dem Basservolk in den letzten 9 Jahren.

Ein Hobby
Mein täglich Brot kaufe ich mit einem regulären Gehalt. Daneben betreibe ich seit 1999 die Plattform Bassic. Das ist keine Entschuldigung an die Adresse der Wenigen, die diesen Hintergrund nicht verstehen. Diese Tatsache bestimmte aber die Ausrichtung von Bassic von Beginn weg – und bis heute. Gut so.

Eine Diplomarbeit
Ich gebe zu: als ich Bassic für meine Diplomarbeit im Jahre 1999 baute, war ich selbst erstaunt über die Maximalbewertung, die ich dafür erhielt. Es war der erste Lehrgang als „Webpublisher SIZ“ und wir belächelten die selbsternannten „Experten“ etwas. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass knapp 9 Jahre später Tausende von Bassisten sich auf meiner Abschlussarbeit tummeln würden. Und mit dem ganzen Tumult einen Server nach dem anderen überfordern würden.

Ein Groove
Die ersten paar Benutzer. Nicht viel los im Bassic-Land. Da drängte sich das Bedürfnis überhaupt nicht auf, als „Vater“ oder „Polizist“ mit Allmacht, Allwissenheit oder Kontrollgeist zu glänzen. Dieser Groove ist – trotz einiger Zwischenfälle (darunter eine heftige Schlammschlacht zur korrekten Verwendung des Begriffs „Groove“) – bis heute so geblieben. So simpel ist das. Ich kann keine Redaktion bezahlen, kein Aufsichtsgremium, bin verheiratet, bin Bassist, relativ unsportlich und habe andere Engagements – eingegriffen wird nur in äussersten Notfällen. Das Vertrauen ist fast nie enttäuscht worden. Ich bin überzeugt – dieser Weg macht den Bassic-Charakter aus, falls es sowas gibt.

Eine Diskussion
Ab und zu werden Stimmen laut, ich solle doch diesen oder jenen Thread löschen. Oder bestimmte Kritik an Produkten entfernen. Meine Richtlinie ist da aber: ein Hersteller sollte dankbar sein um berechtigte Kritik. Und damit gefälligst sein Produkt verbessern. Meinungsverschiedenheiten zwischen Einzelpersonen gehören zum On- und Offline-Leben. Genau daraus lernen wir doch am meisten. Die Plattform ist keine homogene, harmonische Sphäre – dafür müssten in der Tat Moderatoren hin.

Eine lebendige Community
Konsequenzen dieses Weges gibts natürlich. Mitglieder melden sich ab, weil sie mit Kritik nicht umgehen können. Sich angegriffen fühlende Hersteller machen sich aus dem Staub, es gibt Streit, Leute stören sich an gewissen Diskussionen. Schade, zum Teil – aber alles durchaus tragbar.

Geprägt vom Bassitencharakter
Auf der anderen Seite bin ich selbst erstaunt darüber, dass ohne harte Regierung die Website und auch die meisten Diskussionen darin gesittet geblieben sind – und habe keinen Grund anzunehmen, das sich das ändern sollte. Diese Erfahrungen haben mitgeholfen, mich davon zu überzeugen, dass sich Musiker anhand ihres Instruments charakterisieren lassen. Bassisten sind in der Band und auch daneben: verbindende Gesellen.

Groove on, Basservolk, stay low.
Gruss, Sam.

Werbekommentare – Pest der Blogosphäre

Es langt! Also das muss mal gesagt werden – selbst wenn ich vom Kernthema abweiche! Seit einem Jahr beschäftige ich mich nun mit dem Thema Blogs, sei es als Admin, Autor, Gastschreiberling, (Re-)Designer oder in beratender Funktion. Dabei umspannen die gut ein Dutzend Blogs Thema wie Musik, Hobby, Sport, Gadgets, Tiere(†),… und halt auch Berufliches (SEO).

In letzter Zeit werden aber die Kommentare deren einziger Sinn und Zweck die Verbreitung von Links zu sein scheint immer mehr. Ich rede da noch nicht mal von den vielen Spam-Kommentaren, die von irgendwelchen Bots eingetragen werden. Dafür hab ich schließlich SpamKarma, welches sehr effektiv arbeitet. Nein, es geht mir um die Kommentare, die von Shop-/Homepagebetreibern gezielt gesetzt werden. Werbekommentare – Pest der Blogosphäre weiterlesen

Bass lernen im Video-Abo

Die interessanten Seiten findet man ja immer wenn man sie nicht sucht. So passiert während meiner Ranking-Analyse.

Ein mir vorher völlig unbekannter australischer Bassist namens Patrick Bettison präsentiert in seinem Blog oder eher Videopodcast regelmäßig kleine Bass-Lehrstunden. Und das wirklich gut gemacht und ordentlich erklärt. Die absoluten Basics sollte man schon beherrschen, also die Tonleiter, Taktmaße und so ein paar Begriffe wie Arpeggios und Pentatoniken.

Wenn man aber diese Hürde genommen hat und noch rudimentäres Musiker-Englisch beherrscht, kann man sich unterrichten lassen. Dabei geht es um Themen wie „Walking-Bass„, „Timing & Sound“ oder „Visualisieren von Skalen“ (hatte ich hier auch schon mal).

Streckenweise trickst er etwas, um den gezeigten Effekt zu verdeutlichen. Im aktuellen Beitrag „Bass Nuances“ schön zu sehen, dann soviel Unterschied besteht da nicht, ob man weiter am Hals oder an der Brücke spielt. Das Stakkato erzeugt er natürlich mit der linken Hand durch abstoppen. Aber sei´s drum…

Wie es mangelt am „Musikerenglisch“? Eine Liste der wichtigsten Musikbegriffe findet ihr z.B. auch hier!

Seine ersten CDs hat er schon raus:

[Audio:http://www.patrickbettison.com/The%20Ladies.mp3%5D

Viel Spaß mit Patrick – mein Feedreader hat Ihn schon gefressen.

Karfreitag – Leonidas, eine E-Bass-Legende

Das Kar aus dem Karfreitag leitet sich ab von Kara, was so viel wie Trauern oder Klagen bedeutet! Was lernen wir daraus? Ich hab während meines Theologie-Studium viel unnützes Wissen angehäuft. Nun aber ehrlich, wer ist Leonidas und was hat er mit den Osterfeiertagen zu tun? Streng genommen nichts, aber mit dem heutigen Datum, dem 21. März, den es ist sein Todestag. (Kommt das Thema in letzter Zeit zu oft?). Ich rede natürlich von niemand geringerem als Clarence Leonidas „Leo“ Fender.

Leo Fender

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Testbericht: Fender American Precision Bass – Teil 3

So nun dritten und letzten Teil von Tooltimers großem Fender American Precision“-Review. Er kommt heute zum Ende, ich will nicht sagen endlich. Mal schaun wie sein persönliches Fazit ausfällt…


Sound:

Natürlich ist der Sound wie auch die Optik und selbst die Bespielbarkeit sehr subjektiv, dennoch glaube ich, nach dem Bespannen des Precis mit Daddario XL Chrome Flatwounds „meinen“ Sound gefunden zu haben.
Damit will ich nicht sagen, dass dieser Sound sehr extraordinär ist, sondern nur, dass er mir am besten gefällt und ich mit diesem Sound am liebsten Musik mache.
Viele Mojo-Fanatiker, die einen Fender Bass aus den 50ern, 60ern und 70ern besitzen, schreien beim Gedanken an einen Graphit-verstärkten Hals sicher förmlich auf, allerdings muss ich sagen, dass dieser seine eigentliche Aufgabe, die Stabilisierung, sehr gut erfüllt, sich allerdings höchstens im extremsten Nuancen-Bereich auf den Sound auswirkt.
Ich kann euch also beruhigen: Durch diese Graphit-Streifen wird der Precision Bass nicht zum 7-saitigen Modulus headless Bass mit 21 Band-Elektronik.

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