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L’dia on Bass » neue Maxi “PLONKAY!”

Die mittlerweile recht bekannte Bassistin L´dia on Bass (Lydia Kaboesj) hat gerade eine neue Maxi auf dem Markt geworfen. PLONKAY! ist Funk durch und durch – mir persönlich schon zu funky, aber das ist halt Geschmackssache.

Zu beziehen ist die Maxi ausschliesslich über ITunes. Für 2,99€ bekommt man dann die fünf Songs:

  • Get On the Dancefloor
  • Be Yourself
  • Who needs Love
  • Plonkay
  • Sophisticated

Multimediale Bassistin: Melissa auf der Maur

Melissa gehört wohl zu den innovativen Bassistinnen – keine Frage – das hat sie ja schon mit dem letzten Studio-Album “Auf der Maur” bewiesen. Ihr aktuelles Projekt klangt schon futuristisch, leider ist die Veröffentlichung völlig an mir vorbei gegangen. Ende November des vergangenen Jahres ging das gesammelte Material online unter www.xmadmx.com. Die Mischung von Comic, Film und Musik ist schon wirklich was besonderes – auch wenn ich da immer das Gefühl habe, das wäre noch nicht fertig geworden. So besteht der Comic aus einem einzigen Bild.

Das Ganze heisst wohl “Out of our Minds” (OOOM). Dazu kommt Sacred Pulse (Comic, Film, Bilder), Hunters & Healers (Poetry?) und natürlich Obtain (Shop)

Insgesamt gefällt mir was auf der EP präsentiert wird. Kann man auch downloaden oder sich auf der MySpace-Seite anhören.

So klingt das ganze dann:

[AUDIO:http://cache02-music02.myspacecdn.com/28/std_1bc9e32381614625b39a927dfc4599a3.mp3?t=1231412623_baf6119f2517492c8ec28679e5cd50606%5D
Da große Teile der Seite auf Flash basieren, gibt es viele kleine [[Easter Egg|Eastereggs]] zu finden. Ob die Animation alle so gedacht sind, weiss ich aber nicht. Zumindest Melissa scheint multitaskingfähig zu sein:

mellissa-ooom

:)

Frauen-Power: Mellisa Auf der Maur

Mellisa auf der MaurSo, es ist mal wieder so weit, ich hab lange nichts mehr über Bassistinnen geschrieben. [[Mellisa Auf der Maur]] (nicht Mauer!) gehört mit ihren 36 Jahren wohl zu den wenigen Frauen, die wirklich im bei den ganz Großen mitmischen. Auch wenn der Name es vermuten lässt, Auf der Maur ist nur schweizer Abstammung, lebt aber im kanadischen Montreal.

Neben Ihren Aufnahmen und Touren mit den eher unbekannten Hole, spielte Mellisa bei den [[Smashing Pumkins]] und [[A perfect Circle]].

Im Jahr 2004 veröffentlichte Mellisa Auf der Maur Ihr Solo-Debüt, sinnigerweise “Auf der Maur”, wo sie neben dem Bass auf den Gesang übernahm. Auf Ihrer Homepage kündigt sie zurzeit für 2008 ein multimediales Konzeptalbum an. Na, dann darf man doch mal gespannt sein.

Wer jetzt aber jazzig angehauchte Melodie wie bei Tal, oder funky Grooves à la Lydia erwartet, wird enttäuscht! Die Frau hat richtig Feuer und rockt die Hütte – kann aber auch kanadisch melancholisch.

P.S.: Mellisa hat übrigens einen eigene Blog.

Bassistinnen verzweifelt gesucht

BassistinDie Welt des [[Bass]]es ist groß und bunt und vorwiegend männlich. Klingt nach Klischee, ist aber in eine Tatsache. Weibliche Bassisten stellen bislang immer noch eine Minderheit dar auch wenn ich schon über einige berichtet habe. Ganze oben natürlich meine Quotenrenner Tal und Lydia.

In der aktuellen Ausgabe des BassProfessors wurden nun alle Bassistinnen aufgerufen sich zu melden, ganz gleich welchen Alters, welcher Professionalität und welcher Basserfahrungen. Dann soll wohl ab demnächst eine Serie entstehen. Finde ich persönlich doch mal eine gute Idee auch wenn ich bezweifel, dass dieses Spotlight mehr Frauen an den Bass bringt, denn die lesen das ja nicht. Nichtsdestotrotz eine unterstützendswerte Aktion.

Ich würde an dieser Stelle gerne mal alle weiblichen Leser zu einem Kommentar bitten, denn da kenne ich keine Einzige!

:(

Tim

Frau am Bass: Tal Wilkenfeld

Tal Wilkenfeld - TransformationWenn man ein Bild von Tal sieht, denkt man ganz sicher nicht an Frau, sondern eher an Kinderarbeit! Aber nein, die “Kleine” ist schon volljährig, selbst nach U.S.-Massstäben (22 Jahre). Aber dafür gehört sie musikalisch zu den ganz Großen! Nicht nur, wenn man sich die ellenlange Discographie anguckt.

Ihr Erstlingswerk “Transformation” hab ich mir bei itunes angehört und auch schon die ersten Stücke gleich gekauft (nur 7 Titel drauf). Ich bin ja bei Bassisten immer ganz kritisch. Aber Tal stelle ich mir ins virtuelle Regal gleich neben Jeff Berlin!

Wer mehr wissen möchte, sollte dringt mal bei Rolle reinschauen, der uns dieses Ausnahmetalent vorgestellt hat.

[Audio:http://cache04-music01.myspacecdn.com/28/std_4acc19908854112efc38a785df3de683.mp3%5D
Truth to be Told

[Audio:http://cache04-music01.myspacecdn.com/30/std_0727df06fc700e4098728ad8422a8200.mp3 ]
BC

Mein persönliches Highlight ist übrigends der Track “Table for One“! Super arrangiert und unglaublich gefühlvoll!

Ein Blick auf ihre Homepage lohnt sich nebenbei auch noch!

Me’shell Ndegeocello – unaussprechlich guter Bass

1969 geboren in Berlin, aber aufgewachsen in den USA / Virginia gehort Me’shell Ndegeocello (aber auch Me’shell Suhaila Bashir (eigentlich Mary Johnson)) gehört sie heutzutage zu den großen Bassistinnen. Wie so häufig aber recht unbekannt!
Viel Künstler aus Pop und Jazz haben sich schon Ihrem zielsicheren Groove anvertraut, unter anderem: Chaka Khan, Carlos Santana, den Rolling Stones, Prince, Madonna, Paul Simon, David Bowie, Basement Jaxx, Herbie Hancock und Marcus Miller. Letztere natürlich nicht am Bass, sondern an Keyboards und Gitarre, die sie eben so sicher beherrscht wie den E-Bass.

Aufmerksam geworden bin ich auf “Mary” durch ihre Zusammenarbeit mit John Cougar Mellencamp, oder wie er sich zu dem Zeitpunkt auch immer genau genannt hat.
Das Stück “Wild Nights” (darf man leider nicht embedden) ist für mich immer wieder ein Beweis, dass eine Bass-Lauf nicht kompliziert sein muss um zu grooven. Davon ab gewundere ich sowie so Basser die gleichzeitig singen können (… im Gegensatz zu mir!)

Die First-Lady des Basses: Carol Kaye

Wer sich die Mühe machen möchte, kann gerne mal versuchen Bassistinnen ausfindig zu machen, die sind aber wirklich rar gesät! Zu den bekanntesten und gleichzeitig unbekanntesten Frauen am Bass gehört immer noch Carol Kaye.

Nie gehört? Dann versuchen wir es doch mal damit:

Carole Kaye

Carol Kaye Rätsel II

Carol Kaye Rätsel II

Oder vielleicht lieber die Titelmelodien von Die Strassen von San Francisco, M*A*S*H, Kojak, Love Boat, Die Cosby Show, Hawaii Five-0, The Addams Family, The Brady Bunch, Ironside, Bonanza, Wonder Woman, oder Quincy

Schon bekannter, oder? Mit mittlweilere 72 Jahren gehört Carol ganz nebenbei auch noch zu den ältesten Aktiven! Allerdings in letzter Zeit hauptsächlich an der Gitarre.

Alleine ein Auszug der Diskographie oder Beteiligung an Projekten würde den Rahmen hier sprengen. Nur die Liste Bass-Einspielungen bei Klassikern wie Simon& Garfunkel, The Door, Beachboy, Joe Cocker und ähnlichen umfasst locker 35 Titel.

1969 verfasste sie das Werk “How to play the Electric Bass“, welches auch heute noch dafür verantwortlich gemacht wird, dass wir vom E-Bass und nicht mehr vom Fender-Bass sprechen – Nichts gegen Leo, aber so einzigartig waren die auch nicht!

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Frauen-Power: Lydia Kaboesj am Bass

Bassistin Lydia KaboesjIch wurde freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass ich noch nicht einmal was über Bassistinnen gebracht habt! Asche auf meine Haupt, natürlich gibt es auch viele hervorragende weibliche Bass-Spieler, wie Carol Kaye, Alexandra Krings oder in diesem Fall halt Lydia Kaboesj.

Die junge Niederländerin spielt nicht nur wirklich gut Bass, sondern singt obendrein auch noch super! 1995 hat Lydia bereits Ihr ersten Solo-Album Suleika (“Hop-’o-my-thumb”) rausgebraucht und arbeit zurzeit an Album Nummer 2, wenn sie nicht gerade mit Ihrer Level 42 Tribute-Band Heathrow auf Bullentour (140 Shows in 8 Monaten) ist.

Das Video darf man leider nicht mehr direkt einbetten, also einfach hier klicken!

Wer mehr von Ihr hören möchte, kann sich ja mal Ihre mySpace-Seite anschauen.

Vatertag und Bass-Nachwuchs

Maleen Charzinski, 2005Ich wünsche allen Bassistinnen und Bassisten morgen einen gemütlichen Vatertag, egal ob vor oder auf der Bühne, dem Fahrrad, in der Kneipe oder mit der Family. Den Umstand, dass ausgerechnet die Väter unter uns am wenigstens zum ausgelassenen Feiern kommen muss ich wohl nicht erwähnen, oder ? Mein Tip: Versucht doch mal Oma einzuspannen, ich hab für morgen auch die Kinder abgeschoben und werde gemütlich mit meiner Frau …. jupp genau: das Bad neu fliesen.

Ansonsten viel Spaß am arbeitsfrei Donnerstag, der ja mal wieder zum Brückentag Freitag einlädt. Ganz nebenbei, ich hab schon meinen Teil zum Bassisten-Nachwuchsproblem beigetragen, in meinem Fall Bassistinnen und davon zwei (6 und 3), mache mir aber keine großen Hoffnungen, aber wer kommt schon in jungen Jahren an den Bass ?

Euer Paps-Blogger