#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.2

Wow, alleine bei Google-Plus haben gestern glaube 30 – vielleicht sogar 31?!? – Personen bei der #31TageQuest mitgemacht. Respekt. Wahnsinnsresonanz! Wohl keine Überraschung, dass ausgerechnet Das Schwarze Auge und die D&D bzw. Einsamer Wolf Abenteuerbücher am häufigsten als Einstiegsdroge genannt wurden.

Heute geht es mit den Lieblingssystemen in die 2. Runde. Hab mir schon den Kopf zerbrochen, was ich da schreiben kann. Vorher möchte ich aber noch ein paar Blogs erwähnen, bei den Ihr auch noch mitlesen könnt oder sollten:

Tag #2: Was ist Dein Lieblings-Regelsystem?

Lange gegrübelt und doch die Frage falsch angegangen, denn es geht ja nicht um das Lieblingssystem, sondern explizit um die Regeln. Bis vor ein paar Monaten hätte ich ganz sicher Dungeonslayers genannt und davor wäre es vielleicht sogar noch AD&D gewesen, aber seit ich mich immer mehr mit regelleichteren Systemen auseinandersetze, vorallem durch die Google-Plus-Community, habe ich wirklich Gefallen daran gefunden.

So gänzlich auf Würfel zu verzichten, kommt für mich nicht in Frage, aber weniger würfeln und vorallem weniger Regeln (bzw. Regelausnahmen) im zu Kopf behalten, das hat was. So bin ich über Fate2Go beim EWS gelandet. Nach einer so kurzen Zeit schon etwas als Lieblingssystem ist ist vermessen, klar. Aber in der Momentaufnahmen, also heute im Oktober 2013 ist es definitiv so.

Vom Setting oder der Idee habe ich viele andere System kennengelernt und eine Menge System die von der Aufmachung, der Herangehensweise oder der Vermittlung wesentlich mehr Sexyness haben, wie z.B. Kuro, FATE Accelerated oder FATE Core. Aber in der Summe steht jetzt gerade das EWS vorne.

Vermutlich sollte man diese Frage alle 12 Monate wiederholen :)

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.1

Der Oktober hat begonnen und damit startet die 31-Tage-Challenge initiert von David Reichgeld alias Tsu. Da ich eh gerade nicht so viele Themen für das Blog habe, mache einfach mal mit und werde täglich die Fragen zum Thema Rollenspiel abarbeiten. Insgesamt jeden Tage des Oktobers eine. Glücklicherweise stehe die schon fest, so dass ich Feiertage und Wochenenden einfach vorwegplanen kann.

Verfolgen könnt ihr die Aktion unter dem Hashtag #31TageQuest unter GooglePlus und vermutlich auch Twitter und Facebook.

Pingbacks und Trackbacks für diese Aktion sind willkommen!

So weit so gut: Fangen wir an Frage Nr.1:

Tag #1: Wie bist Du zum Rollenspielhobby gekommen?

Es war einer dieser verhängnisvollen Sonntage im Herbst an denen Familien nichts besseres zu tun haben, als die nahen Flohmärkte abzulaufen. In meinem Fall war das ein großer Flohmarkt in der Graft, dem Standort der ehemaligen Burg von Delmenhorst – im Nachhinein fast schon schicksalsträchtig.

Ich muss so um die 9 Jahre alt gewesen sein – also dritte Klasse und entdeckt auf einem der Stände diese Box. Ich weiss nicht mehr was mich daran faszinierte. Gab es vielleicht Fernsehwerbung zu der Box? Vielleicht auch die Prototypen von halbnackten Helden in Kombination mit einem etwas farblosen Drachen? Egal, die Box muss niegelnagelneu gewesen sein, denn die Edition kam erst wenige Monate vorher überhaupt in die Geschäfte.

Kurzum: Ich überredete meine Eltern, dass ich ungebedingt diesen Spiel haben müsste. Hätte Sie damals auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt, was dieses “Rollenspielen” ist, das in meiner späten Jugend zu gerne verteufelt wurde, sie hätten es sicherlich nie gekauft. Mein Glück: Sie wussten es nicht und so wurde ich stolzer Besitzer der 2.Auflage der 1. Edition des Schwarzen Auges.

Nach dem Versuch das Spiel mit meinem Vater zu spielen (kläglich gescheitert), habe ich dann nach und nach meine Freunde dazu animiert Das Schwarze Auge zu spielen und über die Weihnachten und Geburtstage sammelt sich dann auch schnell eine ansehliche Sammlung von Boxen an, von denen ich heute aber keine mehr besitze.

Gespielt habe ich DSA glaube etwa bis zur Schwertmeister-Erweiterung, dann kam der Übergang zu anderen Systemen wie Cyberpunk und Traveller.

 

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Drakerz – Drachen auf dem Schreibtisch

Leser von trictrac kennen vielleicht noch Drago, ein lange angekündigtes Augmented Reality-Spiel in dem Karten gesammelt werden (ähnlich einem TCG / CCG), um dann gegeneinander anzutreten.

Das besondere an Drakerz Confrontation (so heisst das jetzt) ist allerdings, dass man die Karten auf der Tischplatte spielt, dies dann aber über die Webcam in Bewegungen umgesetzt wird, Drachen über die Schreibtischeplatte wuseln und die bekämpfen und man so gegen andere Gegner spiele kann.

Derzeit ist das Spiel zu mit französischen Karten erhätlich (10 € je Starterdeck), aber der PC-Client erkennt alle Karten und übersetzt diese ad hoc in Englische.

Drakerz – erstmal kostenlos starten

Übrigens kann man das Spiel auch kostenlos spielen: Entweder mit virtuellen Karten oder in dem man sich das sogenannte “Free-Deck” runterlädt. Das sind 40 Karten und drei Drachen.

Um einen ersten Überblick zu erhalten reicht das locker. Um zu zweit an einem Rechner gegeneinander zu spielen, braucht es nicht mal einen Account – super!

Eine ausführliche Beschreibung aller Features und Möglichkeiten wird in absehbarer Zeit bei den Teilzeithelden erscheinen.

Hier schon mal einer erster Einblick in Drakerz – Confrontation. Weitere folgen nach und nach:

Deep´s Impact: Die Nullnummer

Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mir gedacht: “Mach doch mal ne Nullnummer”!
Der Idee folgend, dass ich meine Rezensionen zukünftig mehr multimedial begleiten möchte, habe ich mich entschlossen auch einen kleinen Vlog aufzumachen. Das Hauptthema wird sicherlich Rollenspiel sein, was mich zumindest theoretisch doch sehr interessiert, auch wenn ich eigentlich nicht mehr aktiv spiele.

Erwartet nicht zu viel! Das ganze ist ohne Skript und ohne Probe einfach so in die Kamera gesprochen worden. Dann noch etwas in der Technik verhaspelt und das wars auch schon.

Viel Spaß mit der Nullnummer von Deep´s Impact!

Show-Notes:

 

 

 

 

Tausche Seele gegen kostenloses Deus Ex Human-Revolution

Nein, natürlich nicht, aber wenn man sieht wie diverse Firmen mit einander kooperieren, dann fragt man sich doch, warum wir uns über die Datensammelwut von NSA und Co. beschweren.

Wie ich draufkomme? Ganz einfach: Auf dem Cover der Computer Bild Spiele (CBS) habe ich gesehen, dass Deux Ex Human Revolution beworben wurde. Zusammen mit Sherlock Holmes und dem DSA-Rollenspiel Drakkensang. Alles drei interessante Spiele, keine Frage, aber Deus Ex gibts nur zum Download – da ab 18 freigegeben.

In der Gier schaut man einfach mal in die Zeitung und liesst, was man machen muss.

1. Kaufe die Computer Bild Spiele

Schlimm genug, ich würde mich nie mit irgendeinem Bild-Produkt sehen lassen, also bemühe ich mein Gedächtnis und versuche mit die 10 Buchstaben bis zum Verlassen des Ladens zu merken. Ist eh egal, denn der Deus-Ex-Code der Computer Bild Spiele scheint immer gleich zu sein: cbs-xxxx-xxxx. (Edit: Scheint nen Irrtum zu sein.)

wenigstens 3,80€ gespart!

2. Melde dich beim E-Postbrief an

Schnell gemacht, aber schon etwas aufwendiger, da man sich ja per PostIdent mit Personalausweis registrieren muss. Nach nicht mal einer Woche und einem Anruf beim Service (“Oh, da ist Brief vielleicht abhanden gekommen…”) habe ich meine Freischaltung. Ob dieser Code auch immer gleich ist? Keine Ahnung!

3. Kaufe das Spiel

Bei Square Einix kauft man nun über den Code, den man bei der CBS mit Hilfe der EPost-Adresse bekommen hat nun Deus Ex Human[...]. Toll! Das geht aber nur zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens wegen des Jugendschutzes. Leute um die Zeit hab ich echt besseres zu tun!

4. Registriere dich bei Steam

Viele halten es zwar für modernes Raubrittertum und Software unter Schutzgeld, aber ich habe da schon ewig nen Account für Spiele wie XCOM oder Legend of Grimrock. Naja, aber so oder so: Vor den Download von 8,5 GB haben die Götter eine weitere Registrierung gesetzt.

In Summe?

In Summe muss ich also meine Daten an vier Unternehmen verkaufen, teilweise persönlich verifiziert mit Adresse, Geburtsdatum und und und. Und das alles um 20€ zu sparen. Klar, meine Daten fliegen eh durchs Netz, aber hier zeigt sich doch mal wieder überragend, wie einfach doch simple Marketingmethoden greifen können! Bitte reicht die Daten doch gleich ins NSA-Hauptquartier nach Crypto City durch – spart allen eine Menge Arbeit!

Bild von CaptDiabolo

Erste Einblicke in Card Hunter

Pünktlich zu meiner Rollenspiel-Abstinenz habe ich die Mail mit dem lang erwartenen Beta-Key für Card Hunter bekommen. Übrigens ist es gar nicht so einfach alle Meldung, die durch den Stream jagen so zu ignorieren :)

Aber genug gejammert! Allen die Card Hunter noch nicht kennen, sei es ganz kurz vorgestellt. Card Hunter ist derzeit in der Geschlossenen Beta – Phase, auch wenn die Keys dafür angeblich relativ großzügig verteilt werden – ich hab etwa zwei Monate gewartet.
Es handelt sich um ein browserbasiertes Sammel-Tabletop – ja das triffts wohl am Besten. Wohlgemerkt nicht “Trading”, zumindest geht das bislang nicht.
Mit bis zu drei Helden – der Klassen Krieger, Magier, Kleriker mit den typischen Rassen Mensch, Zwerg und Elf - zieht man durch Abenteuer, die einen doch stark an die Bände der frühen D&D oder DSA-Ära erinnern. Ein virtuelle Spielleiter bringt den Spieler von Szene zu Szene, die jeweils aus einem Schlachtfeld bestehen. In der Regel sind es nicht mehr als 4 solcher Szenen pro Abenteuer.
Gespielt wird in typischer Tabletop-Manier: Ich einen Zug / Du einen Zug. Und in jedem Zug darf man eine Karte spielen, also Bewegungen, Angriffe, Zauber und so weiter. Welche Karten man im Deck hat, das bestimmt sich durch die angelegten Items.

Alles weitere kann man auch gut auf der Homepage nachlesen oder sich eines der vielen “Lets plays” anschauen, denn anders als Mechwarrior Tactics droht einem die Firma nicht mit dem Anwalt, sondern befürwortet Videos und Berichte sogar.

Bislang durch ich einmal kurz bei einem Bekannten in den Account schauen und etwas rumspielen (Helden können nicht dauerhaft Schaden nehmen) und seit heute morgen fünf Uhr bin auch in Besitzer eines Beta-Keys.
Leider war nicht nicht viel Zeit, aber wenigstens durch die ersten geführten Tutorials bin ich durchgekommen und konnte die Mittagspause nutzen, um den abschliessenden Level des Magierturm zu schaffen. Naja eigentlich sind 2/3 der Party gestorben und die Magierin hat durch um den Golem tänzeln und viel Ausdauer gewonnen.

Ich denke, da werde ich noch viel Zeit mit verbringen können, vorallem da man alle gespielten Abenteuer wiederholen kann, um mehr Items, Gold und EXP zu machen.

Das Spiel ist übrigens Fremium, also man kann kostenlos spielen, sich aber über den Kauf von Pizzastücken Vorteile erkaufen. Was ich bislang gehört habe, kann man das machen, geht aber auch sehr gut ohne.

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