#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.8

Tag Nr.8…. und ich weiss kaum was zu sagen zu dem von Tsu #31TageQuest vorgeschlagenen Thema:

Tag #8: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Ingame) ?

Dabei spiele ich nun seit fast 30 Jahren. Und trotzem soll nichts passiert sein?

Doch viel ist passiert: Drachen erschlagen, KIs gehackt, in eine Katze verwandelt worden, Mitspieler betrogen, Mysterien enträtselt und Gegner mit Senf und Ketchup “entniedlicht”. Aber was besonders Verrücktes?

Beim Rollenspiel sollte es ja darum gehen Abenteuer zu erleben.

Vielleicht kamen mir die Sachen deshalb nie verrückt vor, denn es war ja nur das was ich wollte.

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass meine verrückteste Zeit nun schon fast 20 Jahre zurückliegt. Die Spiele sind alle etwas geerdeter geworden, weniger flippig. Wir sind halt Rollenspieler geworden und nicht mehr die Spätpupertierenden, die Charaktere durch eine Welt wie über das Spielbrett navigieren. Nicht dass ich früher gedacht hätte ich würde das tun, aber im Nachhinein sieht man vieles halt anders.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gelernt habe, dass es Dinge gibt die für den Moment unglaublich witzig sind, aber langfristig den Spaß, nein das Erlebnis stören können. Gerade als SL kenne ich das: Eine Aktion eines vorwitzigen Spielers und schon steht man in der Zwickmühle zwischen “Nein, das dürft ihr nicht!” und “Wie komme ich jetzt wieder auf den Abenteuerpfad zurück?“.

Mit größter Wahrscheinlichkeit muss ich aber einfach eingestehen: Rollenspiele sind schon lange nicht mehr mein Lebensinhalt Nummer 1 und so wurden früher wichtige Erlebnisse einfach mangels Wiederholung aus dem Gedächtnis verbannt.

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.7

Tag 7: Erzähl von Deinem Lieblings-Rollenspielcharakter

Ich erinne mich noch als wenn es heute gewesen wäre, als mein Mitspieler mit das erstmal…. ein hinter die Löffel gab!

Wenn ich mich an einen Charakter erinnere, dann an Joola, meinen Stufe 18 Schwarzmagier - also ein Magier in Schwarz, das war AD&D bevor es für jeden Kladerradatsch ein Players Handbook gab.

Strenggenommen war Joola nicht mal böse oder chaotisch, zumindestens nicht nach seiner Gesinnung. Von seinen Handlungen entsprach der aber vollends seinen Werten Hochintelligent mit deutlichem Entwicklungspotential im Bereich gesunder Menschverstand.

Legendär waren eine unberechenabren Flächenattacken, wie Feuerbälle auf rote Drachen. Oder sein Verhandlungsschick mit einem Paar schwarzer Drachen. Ich merke gerade wir hatten es viel mit Drachen zu tun, vermutlich fehlten uns noch die Monster Manuals.

Joola war wirklich vertrottelt, aber eigentlich im Sinne von liebenswert vertrottelt, sondern gefährlich. Und zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich die meisten Fehler nicht absichtlich und im Sinne guten Rollenspiels gemacht hätte, sondern einfach ohne Nachzudenken – Nein, Drogen war nicht involviert!

Bis heute geistert übrigens noch sein Vertragsverhandlung mit der Baronesse durch die Clique.

Baronesse: Ich biete Dir 10 Jahre in Lohn und Arbeit.

Joola: Nein, maximal 3 Jahre.

Baronesse: Du hast vollen Zugang zu den Bibliotheken, dafür fordere ich mindesten 8 Jahre Gefolgschaft.

Joola:5 Jahre

Baronesse: 7 Jahre

Joola: 7,5 Jahre

Baronesse: …. gemacht!

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.6

Heute ist Freitag Abend und ich davon ausgehe, dass ich am Wochenende nicht dazu kommen mein Questbeiträge zu bearbeiten – bestenfalls wohl zu verbreiten. Schreibe ich einfach mal vor. Die beiden Fragen sind glaube auch leicht und schnell zu beantworten :)

Tag #5 – Was für einen Würfeltyp verwendest Du am liebsten?

Was für ein absonderliche Frage! In der Regel gibt das System ja den Würfeltyp hervor. Ob ich nun lieber einen W12, W4 oder W20 spiele?Gehen wir sie durch?

W4

Der W4 ist ein A****lochwürfel! Er lässt sich schlecht ablesen, schlecht würfeln und überhaupt nicht stapeln! Ausserdem ist er schmerzhaft, wenn man drauftritt! So jetzt ist es raus!

W6

Ach der Klassiker! Ja, der geht immer, ist immer verfügbar und geht eigentlich mit jedem System… ein sogenannter Bordstein-Würfel

Als W6 Derivate zähle ich auch mal den FUDGE-Würfel, dem man ständig hinterher laufen muss und der vorzugsweise im 4er-Rudel auftritt wie die Daltons, so wie der ±W6, der sich gänzlich dem Zugriff entzieht!

W8 und w10

verhalten sich gerne unauffällig, kommen aber erstaunlich häufig zum Einsatz. Vorallem der Prozentwürfel dieser siamesische Zwilling der Würfelgemeinde. Vorzugsweise erst würfeln und dann sagen: “ähmm, der Blaue, das war der Zehner….“.

W12

Von der Haptik glaube mein Lieblingswürfel, keine Wunder, macht braucht ihn ja auch nie. Irgendwann spiele ich endlich den AD&D Barbaren mit der Zweihandaxt!

W20

Der W20, mein Freund seit Kindertagen – 1000mal berührt – 1000mal ist nicht passiert… Für die Entwicklung von Systemen hat der W20 viele Vorteile, den erst relativ feinfühlig mit seinen 5%-Schritten. Aber darum ist er noch lange nicht mein Liebling! In der Anzahl meiner Würfel dominiert er aber defintiv vor allen anderen. Die gehen halt verloren, W20 tun das nicht. Lebenslange Treue. W20 – bei Fuss! Braver Würfel!

W30

Der Exot! Welches System verwendet schon diesen abstrusen Würfel??? Ausser Portal

W100

Das sogenannte Drachenei! Ja nee ist klar! Jeder der einmal den Fehler gemacht sich so ein Teil zu kaufen, weiss warum Kugeln so schlecht aufhören zu rollen. Unsinn!

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.5

Heute ist Freitag Abend und ich davon ausgehe, dass ich am Wochenende nicht dazu kommen mein Questbeiträge zu bearbeiten – bestenfalls wohl zu verbreiten. Schreibe ich einfach mal vor. Die beiden Fragen sind glaube auch leicht und schnell zu beantworten :)

Tag #5 – Was ist Deine Lieblings-Rollenspielklasse?

Tja, schwierige Frage, eigentlich hab ich alles schon ausprobiert, allerdings nur zwei Charaktertypen kommen immer wieder vor: Der Dieb und die Fernkämpfer. Warum das so ist? Kann ich wirklich nicht sagen, aber irgendwie reizte mich die Idee immer mit einer gewissen Eleganz durch das Leben so gehen und eben nicht mit der Hauruckmethode des Kämpfers. Sicherlich gibt es auch die klassischen Swash-Buckler, aber irgendwie schafft es kaum ein System diese wirklich gut rüberzubringen, sind es doch nur Kämpfer mit anderen Vorzeichen.

Bei den Dieben reizte mich glaube auch immer das Heimliche, nie das Hinterhältige, so waren es in der Regel eher Taschendiebe und Einbrecher als Ninjas und Attentäter.

Übrigens habe ich auch viele Magier, Psioniker und Kleriker gespielt auch Hacker, Rigger und so weiter. Aber irgendwie waren es halt nie meine Lieblinge :)

Bild von Jodeee

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.4

Entgegen meiner Befürchtung, war auch gestern schwer was los. Wobei mir hier eine Tendenz auffällt, die ich vielleicht morgen mal in einem ganz kurzem Zwischenruf-Vlog thematisieren werde… Mal schaun.

Nun aber zu Frage Nummer 4. Etwas Gedanken hab ich mir schon gemacht und ich muss sagen, was mir wirklich gut gefällt an der #31TageQuest ist glaube der Umstand, dass man einfach mal die Zeit die letzten 30 Jahre Rollenspiel zu überdenken. Erstaunlich was da alles zu Tage kommt, was man schon vergessen glaubte.

Tag #4: Was ist Deine Lieblings-Rollenspielrasse?

Eigentlich hätte ich Frage sofort beantwortet mit: Menschen und dabei bleibe ich generell auch. Ich habe glaube schon fast alles gespielt: Elfen, Dunkelelfen, Gnome, Gullygnome, Insekten, Katzen, Mausbiber, Halblinge, Drachen, Halbgötter, Ratten und natürlich auch Ausserirdische wie z.b. einen Blue.

Am häufigsten aber doch einfach Menschen. Das liegt auf der einen Seite natürlich an meiner Präferenz für neuzeitliche Rollenspiele, die jetzt oder in der nahen Vergangenheit – vorzugsweise Zukunft liegen, wie Cyberpunk (und eben nicht Shadowrun). Auf der anderen Seite haben mich auch Far-Out Menschengereizt, denn die müssen sich den wenigsten Klischees unterordnen. Niemals würde jemand sagen: “Das machen Menschen in diesem Setting aber eigentlich nicht”, wie es bei fast jeder anderer Rasse völlig natürlich über die Lippen kommt. Auch haben Mensch einfach das Potenzial in der Masse zu verschwinden oder sich eben über die Masse zu erheben, und das machts halt besonders reizvoll. Ein Zwerg der gut schmieden kann, ist bestenfalls ein wandelndes Musterbeispiel seiner Rasse und ein Elf der mit dem Bogen rumläuft sogar 0815.

Apropro Zwerge: Von allen Standardrassen, die es so gibt habe ich erstaunlicherweise nie (soweit ich mich erinnern kann) einen Zwerg gespielt. Mit denen kann ich einfach nichts anfangen. Keine Ahnung warum!?!

Kender-Überraschung

Wie aber oben schon geschrieben, kramt die #31TageQuest aber lange verschollene Erfahrungen wieder hervor und muss sagen, dass die Rasse, die mir glaube am meisten Spaß gemacht hat, war ein Kender, den ich so in der Mitte der 90er gespielt habe. Strenggenommen sind Kender noch mehr wandelnde Klischees als alle anderen Rassen und natürlich hatte ich mindestens 20 Beutel, war Klemptoman und kämpfte mit einem Houpak, aber es passte einfach alles in die Gruppe. Selbst für die Beutel gab es ein eigene Zufallssystem, das vom Spielleiter verwaltet wurde, so dass es immer wieder herrliche Wühlerlebnisse gab.

#31TageQuest » Rollenspiel-Frage Nr.3

Ich bin gespannt, wieviele an diesem freien Tag wohl bei der #31TageQuest mitmachen. Aber wollen wir nicht mutmaßen, ich schreibe den Text ja schliesslich auch vor. Das heutige Thema ist mal einfach zu beantworten auch wenn ich im ersten Moment ans Lieblingsgenre gedacht habe, das ist aber erst Frage Nr. 18. Vorher aber eben die dazugekommen Blogs.

Tag #3: Was ist Dein Lieblings-Setting?

Also doch etwas nachdenken, was könnte das wohl sein,

  • Aventurien? Nein sicher nicht.
  • Caera? Kenne ich erstaunlich wenig!
  • NightCity? Ja, das kommt auf meiner Beliebheitsskala schon verflucht weit vorne.
  • Aurora und die “X”-Welt? Klar, ist aber selber verbrochen – gilt also nicht!

Je länger ich drüber nachdenke, so hat mich doch am meisten das Setting meines Jugend-Spielleiters Sebastian Mahnke (AD&D) geprägt. Die Welt war hervorragend und völlig übertrieben gut ausgestaltet, aber eben nicht wie Aventurien in seinem eigenen kanonischen Sog gefangen. Ziehe ich heraus, was davon geblieben ist, dann haben mich wohl die Forgotten Realms länger begleitet als irgendein anderes Setting, alleine schon durch die vielen Umsetzungen am PC. Erstaunlich aber war: Das Erfinden von solchen High-Fantasy-Welten hat mich nie gereitzt.

Was mich fast etwas erschüttert ist wohl die Tatsache, dass mir irgendwie kein Horror oder Sci-Fi-Setting im Gedächtnis geblieben ist. Ich habe beides oft gespielt, fand aber Call of Cthulhu immer erstaunlich nichtssagend und ausser Spelljammer kann ich mich gerade an kein spezifischen Science-Fiction-Setting mehr erinnern… doch da war noch Perry Rhodan.

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