Archiv der Kategorie: Reviews

Fender American Precision Bass Butterscotch Blonde – Teil 2

So hier der versprochen Teil Zwei des Fender-Reviews von Tolltimer :) Wer Teil Eins verpasst hat, sollte das fix nachholen! Viel Text aber es lohnt sich!


Verarbeitung, Qualität:

Alle Bestandteile sind sauber, schnurgerade und bombenfest angeschraubt. Der Lack sieht sehr schön aus, ist super gleichmäßig aufgetragen, nirgends sind Rotznasen oder gar Kratzer oder Abplatzer zu sehen. Ein paar Kratzer und Dongs sind mittlerweile drinnen und ich habe das Gefühl, dass der Lack nicht gerade unempfindlich zu sein scheint. Ich gehe wirklich pfleglich mit dem Bass um, dennoch sind Kratzer und Dongs nicht zu vermeiden. Jedoch sind auch die Maserungen der Hölzer sehr schön, keine Astlöcher oder andere Unschönheiten, und sowohl der Lack des Halses (+Griffbretts) als auch der des Korpus’ fühlen sich schön, nicht zu „lackig“ („sticky“) und natürlich an. An einer Stelle haben die Leute von Fender leicht geschlampt, die Halstasche ist auf beiden Seiten einen Tick zu groß, bei einem Instrument dieser Preisklasse geht das auch sauberer. Das beeinflusst jedoch Sound und anderes nicht wirklich, das Problem ist mehr kosmetisch, ich habe mich mit dieser „Lachfalte“ abgefunden!
Dafür sind die Dot-Inlays sehr sauber, ohne Lücken rechts und links und sehr Zentral eingelassen und alle Lötstellen mit höchster Perfektion eingelassen!

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Gastreview: Fender American Precision Bass Butterscotch Blonde

Ich freue mich auf den ersten Gast-Review in meinem Blog, diesmal von Tooltimer, einem fleissigen Kommentator des Blogs.
Sage und Schreibe 5 Seiten (ohne Bilder und Videos) umfasst der Testbericht seinen Fender Precision. Das ist eine Leistung, die sich hinter Gitarre & Bass oder BassProfessor nicht verstecken braucht! Hut ab!.

Da so ein langer Text aber traditionell gegen die Lesegewohnheiten im Internet ist, hab ich mich entschlossen, den Artikel zu teilen. Los geht es heute mit der Vorgeschichte und dem ersten Eindruck.


 

Mein Review über meinen Precision Bass- ist doch recht lang geworden, aber ich war mit Liebe zum Detail dabei und ich hoffe es ist erträglich zu lesen. Außerdem ist dieses Review nicht die bloße Lobhudelei, ich setze mich durchaus auch kritisch mit dem Bass auseinander, obwohl ich zufrieden bin! Für Verbesserungsvorschläge (seien sie auch noch so penibel, z.B. Rechtschreibung) bin ich stets offen und dankbar! Hier erstmal Bilder und Video, um den Sound erahnen zu können (inklusive Verspieler!)

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Der große Gehaltsspiegel für Bassisten

GehaltsspiegelIn Zeiten in denen gerade für semiprofessionelle Bassisten es immer schwieriger wird, an die gut bezahlten Dauerjobs zu kommen, interessiert uns doch mal was die große weite Welt so bei uns Beistellmusikern im Säckerl vermutet. Seitdem jede halbwegs erfolgreiche Top40-Band Ihren DJ (Disketten-Jongleur / Keyboarder) hat, muss man schon an die beliebten Studiojobs kommen und die sind ja nun (berechtigterweise) von den Pro.s besetzt, da bleibt dann nur noch der Musiklehrer über, womit glaube noch keiner reich geworden ist – meiner Meinung nach die wahren Enthusiasten.

Wie ich drauf komme, fragt sich wohl der geneigte Leser, der es durch den ersten Absatz geschafft hat. Ich hab zwei Theorien:

  1. Bassisten können nicht endlos viel Geld in Ihre Instrumente stecken, na sagen wir mal vielleicht nen halbes Monatsgehalt (Mit Professionalität, Nutzungsdauer und -intensität mag das stark steigen).
  2. Eine normale Testzeitschrift wird sich in etwa am Durchschnitt orientieren. (Vom innovativen Luxusbass bis zum günstigen Einsteiger-Instrument).

Dieses Theorem wollen wir doch mal überprüfen anhand des aktuellen Bass-Professors (4/2007).

  • Der BP enthält 9 Instrumentenberichte
  • Der Luxusbass vom Titelblatt ist der Marleaux Cansat 5 für 3.600 €
  • Der Billigheimer ist dann wohl der Mesinger Pike zu 790 €
  • Alle Bässe zusammen kosten in den Testversionen 20.649 €
  • Also im Durchschnitt 2.295 €

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Bass statt Bauch

Bass-Schwein

Ich hab gerade zwei Klassentreffen hinter mir! Wie hiess es da so schön: “Wir sind alle die selben nur mit 5kg mehr!” Ich bezweifel ja zumindest Ersteres, aber seis drum. Letztes stimmt in meinem Fall ganz sicher, selbst wenn ich jetzt sicher 10kg unter meinem Zivildienst Kampfgewicht bin.

Da ich mir ja eh noch einen neuen Bass kaufen wollte, hab ich beschlossen ich mir den vom Munde abzusparen, halt so das typische Zwischendurch-Knappern einzuschränken und stattdessen mein Bass-Schwein zu füttern. Den aktuellen Stand der Aktion “Bass statt Bauch” könnte ihr jeweils unten Links im Blog (Sorry, liebe RSS-Leser!) beobachten. Sollte eingentlich ein kleines Widget werden, aber da muss ich noch basteln bis ich das Niveau von Hennings Dreiviertel-Deutsch/ Platt-Uhr erreiche.

So oder so werde ich natürlich davon berichten, wenns soweit ist :)

Der Bauch-Blogger

Testbericht: Bass-PC-Interface Behringer Guitar-Link UCG102

So! Nachdem ich den Review des Behringer Guitar Link ja eigentlich schon vor geraumer Zeit angekündigt habe, will ich meinem Versprechen nun auch mal nachkommen. Bevor jemand mault, nein, ich bekomme keine Provision von Behringer :p

Die Bestellung

Eigentlich wollte ich das Teil ja über meinen Lokaldealer bestellen, da ich nur wegen 2 Euro Ersparnis nicht unbedingt auf das Internet angewiesen sein muss, dadurch werden die Kleinen ja auch nicht zahlreicher. Ging aber leider nicht, da Behringer die Mindest-Umsatzgrenze auf 15.000 € festgelegt hat, das erreicht kein Fachhändler. Schade. Nach kurzer Recherche fand ich das Teil unter anderem bei hardwareversand.de, Rock Shop oder Musik Store. Kosten so um die 45 Euro zumeist ohne zusätzliche Versandkosten (ausser beim hardwareversand). Bestellt hab ich dann beim “Großen T“, denn da hab ich schon einen Account.

Das Ganze per Vorkasse,Überwiesen habe ich am Donnerstag, erhalten habe ich die Ware dann am Samstag, ständig informiert wo sich gerade meine Bestellung aufhält, coool!

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CD-Vorstellung: Ralf Gauck – Fields of Gold (Sting)

Fields of GoldWer in letzter Zeit mal Gitarre und Bass oder den Bassprofessor gelesen, kam ja kaum drum rum etwas über Ralf Gauck zu erfahren. Mit seinem riesigen Akkustikbass der Marke Stoll liefert ja auch prächtiges Bildmaterial ab.

Auf der aktuellen CD “Fields of Gold” liefert Ralf insgesamt 10 Titel ab, davon neun mit Interpretation des gerademal wieder tourenden Sting und eins aus eigener Feder.

Ich will einfach mal drei Titel vorstellen, denn im Endeffekt muss sich ja sowieso jeder selbst ein Bild machen, ob ihm das gefällt oder nicht. Vorstellen möchte ich die bekannten Titel “Fragile” und den Klassiker “Englishman in NewYork” sowie “Zwischen den Jahren”, welches halt aus eigener Feder (Ralfs) stammt.

Der Klassiker “Englishman in New York”

Es ist ohne Frage beeindruckt wie Gauck dem Akkustikbass die Percussions entlockt. Dann setzt die Stimme ein, natürlich auch vom Fretless, den ausser dem Bass gibt es auf der gesamten CD nix zu hören. Ich denke mal die Mischung machst, sowohl die Treue zum Original als auch die eigene Umsetzung. Vom Sound hat man wirklich das Gefühl man würde direkt mit im Studio stehen, toll abgemischt (vom schwedischen Altmeister Jan Erik Kongshaug). Augenscheinlich wurde weitgehend darauf verzichtet die Sound zu “verbessern”, sodass der akustische Grundsound erhalten bleibt.

Mit über fünf Minuten kann man diesem Titel schon gewisse Länge nachsagen. Das ist wohl auch sein größtes Problem, er rauscht so im Hintergrund dahin und plötzlich sieht man sich schon dem Ending gegenüber.

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Bass-Lessons : Online-Lernen mit www.funkbass.de

Funkbass.de Bass LernenWas ist der entscheidene Unterschied zwischen jungen und berufstätigen Bassisten ? Tja, während die Jugend die Zeit, aber oft zu wenig Geld hat um einen guten Basslehrer zu beehren, fehlt es dem beruflich und familiär eingebundenen Basser eher an der Zeit um regelmässig die Schulbank zu drücken. Zu meist ist die Situation eher die, dass man in der Band ja gut zurecht kommt und eh viel zu selten übt. Was aber tun wenn man mal nen Abend “frei” hat, gemütlich am Bass sitzt und einfach mal wieder mehr möchte, mehr Rythmik, mehr Technik oder dem Gitarristen einfach mal zeigen das man auch nen Solo spielen kann. Foren und andere Bass-Seiten, gibt es genug im Internet, aber ist wirklich immer klar, was die da so erklären möchten? Im Endeffekt lernt man durch Augen und Ohren. Video wäre also die Lösung der Wahl. Videoportale bieten eine gute Auswahl an teils illegalem Material, nur fehlt hier dann meistens Noten oder Tabulaturen.

Thomas Meinlschmidt

Das dachte sich vermutlich auch Thomas Meinlschmidt und rief vor ca. einem Jahr http://www.funkbass.de ins Leben. Dieser hat immerhin eine mehr als beeindruckende Laufbahn (Schüler von Gary Willis, John Patitucci, Rocco Prestia und selbst schon über 10 Jahre professioneller Lehrer und Dozent und nebenbei noch Kolumnist des Rockstart-Magazins…). Das sollte doch für die gewisse Qualität der Lektionen bürgen sollte.

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Palmer -kS- (-Katastrophe mit Saiten-) fretless

Testbericht Palmer -kS- B-05 Fretless

einmal Ebay und zurück

Freudig hab ich festgestellt, dass gerade mein Aria Sinsonido Fretless Test, der am meiste besuchte Beitrag meines so jungen Blogs ist. Dann will ich doch einfach mal einen nachlegen. Diesen Bass hab mir zugelegt bevor ich den Aria hatte, war der erste Versuch eine Fretless-E-Bass für mich, und wäre auch fast der letzte geworden. Der Bericht wurde aber schon da geschrieben und ist keine verwasserte Erinnerung.

Ich wollte mir also als Einstieg einen Fretless kaufen ohne unnötig viel Geld zu investieren, falls man – ich – doch nicht mehr das Stehvermögen zu intensiven Übestunden aufbringen sollte. Ich hab also das Experiment gewagt, nicht die klassischen Billigbässe von Collins, Harley Benton oder Johnson zu konsultieren, sondern statt dessen die unter Label produzierten Palmer-Bässe. Hier mein Bericht :

 

Produkt : Palmer -kS- B-05 Fretless Bass
Preis : NEU 170 € (200 € inkl. Koffer & Versand) bei Didgeridoo Factory
UVP : 400 – 920 € (verschiedende Quellen)
Herkunftsland : Indonesien
Saiten : H-E-A-D-G

 

Offizielle Produktbeschreibung :
Der Bass ist Ideal für Profis und Wiedereinsteiger. Bei diesen Bass ist besonders zu bemerken, das Design. Es wurden alle Chromteile mattiert. Somit, sieht dieser Bass einzigartig vom Design aus. Weitere Merkmale – Das Instrument hat einen massiven Korpus aus Erle, einen eingeschraubten Ahornhals und zwei Humbucker Tonabnehmer, die den traditionellen Sound liefern. Ein Kabel wird Ihnen kostenlos mitgesendet.
Griffbrett: Palisander
Hardware: verchromt mattiert
Farbe: schwarz
Mit einem dazu gehörigen Bass Koffer.

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Kein Kopf, kein Korpus, aber was ein Sound

 

Im Test : Aria SinSonido Fretless

Nach circa 6-7 Jahren abseits der bundlosen Griffbretter, wollte ich mir als Wiedereinstieg einen Fretless kaufen. Mein Limit lag so bei um die 400 €, mehr ist zur Zeit nicht drin gewesen. Nach vielen Recherchen bei Harley Benton, Dean und natürlich Ebay, bin ich zufällig über das Bild eines Aria SinSonido gestossen. Sicherlicher wäre die Optik für viele ein Grund gewesen sich das Teil garnicht erst anzuhören, faszinierte mich aber gerade sowie die Eigenart des Travelbasses, halt sehr transportabel zu sein und nebenbei noch fürs Home-Training optimal zu sein, mehr aber im eigentlichen Testbericht.

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