Archiv der Kategorie: Bass-Talk

Verfrühtes Sommerloch II

Es kann doch nicht war sein, es ist ja nicht so, als wenn nix passieren würde! Ich meine noch nicht mal dieses sportliche Großereigniss in unseren Nachbarländern, denn EM ist für mich immer noch ein E-Akkord mit kleiner Terz.
Im Moment brennt aber die Hütte, selbst privat ist leider zu wenig Zeit, da ich nebenbei nach über einem Jahr mal wieder einen Homepage-Auftrag angenommen hab.

Schaun wir mal was erwähnenswert gewesen wäre:

Damit haben wir das auch durch. Nächste Woche wird aber alles besser, mir schwebt das schon einiges vor. Vorallem wollte ich ja noch ein paar “Einfache Basslines” bringen.

Und die silly Bass-Tabs..

Tim

Fünf einfache Basslines: Billy Cobhams Stratus

Durch mein Tracking-Tool hab ich eigentlich immer ganz gut im Auge was die Leute eigentlich suchen, wenn es sie auch meine Seite verschlägt und nicht immer ist das auch wirklich das was gefunden wird.

Mindestens einmal am Tag sucht ein verzweifelter Tieftöner nach Begriffen wie “Einfache Bass-Tabs“, “Basslines für Anfänger” oder “Simple Bass“. Daher hab ich mir ein paar Gedanken gemacht, was so die ersten Sachen waren, die ich spielen konnte, was schnell zu lernen war und natürlich auch womit man seine Mitmusiker zu mitjammen einladen kann. Die Auswahl einfacher Basslines ist recht groß, aber wenn man die ganzen Achtelbässe mal aussortiert, dann bleibt schon weit weniger, aber immer noch mehr als ich in meiner Blogzeit bewerkstelligen könnte. Hier ist jeder weitere Blog gerne eingeladen mitzumachen.

Deshalb hab ich einfach mal eine kleine Auswahl von fünf “Sollte man können”-Basslinien zusammengestellt, die in der nächsten Zeit abarbeite.

Den Anfang mache ich mit dem vermutlich komplexesten Stück der Reihe: Billy Cobham – Stratus. Drummer, Gitarristen und Pianisten dürfen jetzt schreien, aber Bassisten haben dazu keinen Grund. Der Basslauf ist so einfach, dass ich im Netz lesen musste: “Too simple to tab!“. Hier erstmal die Bass-Tabs, bzw. Noten:

Der Basslauf sollte langsam verinnerlicht werden, um ihn dann kontiniuierlich in der Geschwindigkeit zu steigern. Einige Interpretation sind unglaublich schnell und gehen fast 8 Minuten! Das schafft man nicht ohne Training, aber darum gehts ja.

Wer jetzt nach dem Warum? fragt, dem sei gesagt, dass es kaum einen zweiten Basslauf gibt der so gut geeignet ist, um den Drummer zum mitmachen zu motivieren.

Und so sieht das bei den Profies an. Klar spielen die ein paar Variationen und Bridges, aber da darf jeder selbst kreativ sein.

Basslinks von 1000 und einer Saite

Bass-Link-PageWährend ich gerade so durch [[Mister Wong]] streife, hab ich eine wirklich interessante Auflistung von Bass-Sites gefunden. Nicht weniger als 1086 Links enthält die Zusammenstellung von Bob Gollihur. Der Schwerpunkt liegt zwar deutlich im Bereich Kontra- und Uprightbässe, aber das macht es ja nicht weniger sehenswert. Schauen wir mal was er so zu bieten hat:

Bass-Art94x Kontrabass
20x Bass-Geschichte
163x Shops, Instrumente, Teils
63x Musik & Bücker
236x Upright-Bässe
17x Selbstbau Uprights
8x Upright-Geschichte
40x Bass-Bau
2x Saiten
16x Gesundheit
49x Sonstiges
2x Artworks
348x Bassisten
5x Magazine

Wow! Viel Spaß beim Durchstöbern. Wenn ich dem Datum glauben schenken kann, wird die Liste auch wirklich aktiv gepflegt und erweitert!

Absolut empfehlenswert ist übrigens die Kategorie Bass-Artwork.

Tim

Übersicht Fretless-Akustik-Bässe

Ich gehöre zu den Typen, die gerne Ihre Localdealer mit ungewöhnlichen Anfragen nerven, sowas wie 5-Saitersatz mit hoher C-Saite, 6-Saitersätze generell, Kabel mit Goldsteckern oder halt wie in diesem Fall einem Fretless-Akustikbass. Ich verlange ja garnicht, dass ein kleiner Krauter das auf Lager hat, aber schön wärs schon. Was bleibt ist das Internet oder ein Trip ins Reich der Markenwelt nach Ibbenbühren,wo man nur High- und Low-End Instrumente bei mässiger Beratung bekommt. Also MP scheidet aus, so muss ich das Internet nehmen. Die üblichen Verdächtigen hat, Thomann, Musiktown, Soundland oder Ebay! Wenn alles nicht hilft muss die allwissende Müllhalde ran. Mal schaun was die Auswahl hergibt.

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Geständnisse, rot-weiss

MayonesBei meiner Suche nach einem neuen Bass (dazu später mehr) hab ich das Blog der Kölner vom Musikstore gefunden und siehe da: Sie geben es endlich zu :) Nicht dass es nicht schon lange offensichtlich gewesen wäre. Bei den bekannten (und nicht zu verachtenden) Fame-Bässen der Baphomet-Reihe hat der polnische Bass-Bauer Mayones maßgeblich seine Hände mit im Spiel. Einer der Gründe warum ich mir meinen persönlichen Mayones BE-5 direkt aus Polen hab importieren müssen. Weiterlesen

Karfreitag – Leonidas, eine E-Bass-Legende

Das Kar aus dem Karfreitag leitet sich ab von Kara, was so viel wie Trauern oder Klagen bedeutet! Was lernen wir daraus? Ich hab während meines Theologie-Studium viel unnützes Wissen angehäuft. Nun aber ehrlich, wer ist Leonidas und was hat er mit den Osterfeiertagen zu tun? Streng genommen nichts, aber mit dem heutigen Datum, dem 21. März, den es ist sein Todestag. (Kommt das Thema in letzter Zeit zu oft?). Ich rede natürlich von niemand geringerem als Clarence Leonidas “Leo” Fender.

Leo Fender

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Erster AirBass World Champion

Auf dem European BassDay 2007 wurde das erstmal der Champion der AirBassisten gekürt, Meisterschaft für Luftgitarre sind ja schon ein alter Hut. Leider ist auf der Homepage des Veranstalters noch zu erkennen wieviele Teilnehmer es gab. Vielleicht war ja wer da und kann mich aufklären.

Seit ein paar Tagen ist auf alle Fälle der Gewinnervideo raus. In Viersen bewies dieser junge Fingerakrobat so oder so, dass man wohl weder Bass spielen können muss, noch sich irgendwelcher Peinlichkeiten bewusst sein darf – Hauptsache SCHRILL! Nicht ganz was ich erwartet hatte, aber beurteilt das doch selber:

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Wo man singt, da lass dich nieder….

Bass-Blog…Bassisten kommen immer wieder! Oh, man – oh man! Eine sinnfreiere Einleitung hab ich glaub in den letzten sechs Monaten nicht produziert. ….

Wie komm ich drauf? Achja, unsere kleine Schar von Bass-Bloggern hat mal wieder Zuwachs erhalten. Unter der URL http://bassblog.byto.de/ bloggt Fabi um die Wette. Bislang erstrecken sich die Beiträge von Videos über Bassisten und Equipment. Teilweise kommen mir die etwas bekannt vor, Fabi! :)

Naja, so oder so: Fabi – Herzlich Willkommen im Kreise der Bass-Blogger und auf gute Zusammenarbeit :)

Blogger unter Zugzwang?

Ichs habs ja wirklich mal versucht, täglich zu bloggen meine ich, aber da ich ja wenigsten ein Minimum-Niveau halten will und den Blog nicht zu einer Youtube-Kopie verkommen lassen wollte ist das wirklich schwer. Schaue ich auch die blossen Besucherzahlen, dann hat das Ganze wirklich was gebraucht. Suchmaschinen mögen es halt wenn sich viel tut (New is cool!). Aber mal ganz ehrlich: Schreiben wir für die Suchmaschinen oder für unsere Leser? Krusenstern hat dazu einen sehr interessanten Artikel verfasst, aber das nur nebenbei.

Schau ich mir nun die Blogs meiner Kollegen an, dann scheint es dort nicht anders zu sein. Wer nicht gerade nen IT-Blog betreibt, hat wohl nicht jeden Tag was neues, kurioses oder spannendes zu bloggen. In Steinis Garten gibts Stress und Carsten augenscheinlich ne neu Arbeit, bei Rolle ist auch schon länger Stille und Wolfgang vertreibt sich die Zeit mit einem sehr bedenklichen Hobby, jediglich die Kontrabassisten scheinen immer was zu erzählen zu haben. Naja, ist wohl Sauere Gurkenzeit. Aber das wird auch wieder.

Nach dem Studium des aktuellen BassProfessor muss ich mir wohl mal wieder die eine oder andere Scheibe reinziehen, einige Videos anschauen und natürlich steht immer noch die Aktion Bass statt Bauch aus. Ich hoffe da ja noch auf Erfolge diesen Monat. Nebenbei grübel ich ja immer noch ob mein WordPress endlich ein Upgrade über die 2.2-Grenze erfährt. Und den Ritter-Bass daoben will ich jetzt auch monatsweise austauschen, weshalb ich mit einigen Bassherstellern wie z.B. HumanBase in Kontakt stehe.

Verplant:

Der große Gehaltsspiegel für Bassisten

GehaltsspiegelIn Zeiten in denen gerade für semiprofessionelle Bassisten es immer schwieriger wird, an die gut bezahlten Dauerjobs zu kommen, interessiert uns doch mal was die große weite Welt so bei uns Beistellmusikern im Säckerl vermutet. Seitdem jede halbwegs erfolgreiche Top40-Band Ihren DJ (Disketten-Jongleur / Keyboarder) hat, muss man schon an die beliebten Studiojobs kommen und die sind ja nun (berechtigterweise) von den Pro.s besetzt, da bleibt dann nur noch der Musiklehrer über, womit glaube noch keiner reich geworden ist – meiner Meinung nach die wahren Enthusiasten.

Wie ich drauf komme, fragt sich wohl der geneigte Leser, der es durch den ersten Absatz geschafft hat. Ich hab zwei Theorien:

  1. Bassisten können nicht endlos viel Geld in Ihre Instrumente stecken, na sagen wir mal vielleicht nen halbes Monatsgehalt (Mit Professionalität, Nutzungsdauer und -intensität mag das stark steigen).
  2. Eine normale Testzeitschrift wird sich in etwa am Durchschnitt orientieren. (Vom innovativen Luxusbass bis zum günstigen Einsteiger-Instrument).

Dieses Theorem wollen wir doch mal überprüfen anhand des aktuellen Bass-Professors (4/2007).

  • Der BP enthält 9 Instrumentenberichte
  • Der Luxusbass vom Titelblatt ist der Marleaux Cansat 5 für 3.600 €
  • Der Billigheimer ist dann wohl der Mesinger Pike zu 790 €
  • Alle Bässe zusammen kosten in den Testversionen 20.649 €
  • Also im Durchschnitt 2.295 €

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