Archiv der Kategorie: Bass-Talk

Ein Bassist macht ernst…

Wir Bassisten sind ja erhaben über die Theorie – [[Pragmatismus|Pragmatiker] halt!

Stimmt natürlich nicht, aus Erfahrung würde ich sogar behaupten, dass viele Bassisten mehr Wert auf ein fundiertes Theoriewissen legen, als einige andere musikalische Kollegen. Da stellt sich doch die ernstgemeinte Frage, warum sich kaum jemand in seinem Blog mal dem Thema annimmt.

Das Warten hat ein Ende

Dennis vom Dream Black-Blog ist neu in der Szene (der Blogger) und bringt neben den Grundlagen auch viele kleine Übungen und Tabs für Einsteiger und erfahrenere Bassisten. Dazu gibt auch noch gleich ein entsprechendes Mp3 – toll angedacht!

Seinen kleinen Bass-Dooley hab ich gleich mal nachgespielt. Nette Idee, auch wenn diese akkordartige Haltung oberhalb des 12. Bundes auf einem Fretless kaum sauber zu greifen ist. Okay, war ja auch für Bundbässe gedacht.

Ach Dennis, noch ein Tipp: Blende in den Einzelseiten nicht die Sidebar aus, denn nichtmal über die Kopfgrafik kommt man zur Startseite.

Ansonsten bin ich gespannt, was sich Dennis in nächster Zeit noch so ausdenkt!

FeedReader = FeedReader +1;

Warwick Rockbass: bis zu 20% günstiger

Ich schau gerade in meine Shopfeed und da scheint der Preissenkung E-Bässe regelrecht zu platzen: Über Nacht 58 Änderungen!

Augenscheinlich hat Warwick, aber zumindest Thomann, die Preise der günstigen China-Lizenzen gesenkt. Ob man nun Rockbass verteufelt oder nicht, bis zu 20% ist schon ein echter Ansporn für “den ersten Warwick-Bass“.

So kostet der WARWICK ROCKBASS STREAMER STD als 5 -Saiter nur noch 350 € statt 430 €, die UVP von über 500 € ignorieren wir da einfach mal.

Bass-Effekte zum Schnäppchenpreis

Das große T hat die Preise für die Ashdown-Basseffekte drastisch gesenkt. Im Moment bildet Thomann damit die Ausnahme, es scheint also so zu sein, dass es sich nicht um eine generelle Senkung des UVP handelt (Wobei Thomann hier auch nur 76€ angibt). Warten wirs ab. Die ganze “Breaking News” gibts bei Dr.NI zu lesen!

Ganz generell sind mir über die Shop-Feeds von Thomann, die letzten Tage wirklich leckere Preissenkungen reingeschneit. So gibt es den FODERA NYC STANDARD 5 BK jetzt sagenhafte 20% günstiger! Was aber immer noch dreieinhalbtausend Euro sind!

Alt-69er Bryan Adams räumt das Internet auf!

I got my first real six-string
Bought it at the five-and-dime
Played it till my fingers bled
It was the summer of ’69

Der wohl am meisten gecoverte Pop-Song der Welt: [[Summer of 69]]. Die Geschichte ist bekannt, das Autor auch: Bryan Adams. Der war 69 gerade mal 9 Jahre alt, aber augenscheinlich damals ein netter, engagierter Bursche. Damit ist nun Schluß, zumindest unter seinen Fans bzw. deren Webauftritt. Adams hat den britische Firma “Web Sheriffs” mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt und diese verhält sich auch wie im Wilden Westen. Schlagartig mussten ganze Fan-Pages vom Netz genommen werden und durften erst nach der Unterzeichnung eines verhaltenskodex wieder online gestellt werden. So wird den Betreibern bespielsweise vorgeschrieben auf welche Seiten diese verlinken dürfen, und was sie schreiben.

Die (nach eigene Angaben) erfolgreichste BA-Coverband ” The Bryan Adams Experience” wurde sogar zur Namensänderung gezwungen und YouTube ist wohl auch schon dran!

Naja, da soll sich keiner beschweren! Der gute Bryan hats doch angekündigt:

And now the times are changin’
Look at everything that’s come and gone
Sometimes when I play that old six-string
I think about ya wonder what went wrong

via: Heise & The Register

Herr Schwarz – verzweifelt gesucht!

Vor nicht allzu langer Zeit ging die LeFay-Schwarz-Verlosung groß durch die Blogsquere. Dann wurde es ruhig, wieder etwas turbulenter und zum Schluß verschwand Herr Schwarz im Nirvana des Internets. Genau deshalb wurde die ganze Verlosung nun noch um einen weiteren Monat verlängert.

So weit so gut, nur wo man nun teilnehmen kann, dass hab ich leider noch nicht rausbekommen. Google hat zwar nen Vorschlag, aber der ist leider falsch!

Laut Thomas, soll nun aber am 31.10. die Verlosung enden. Ich bin mal gespannt, wer dann der Glückliche sein wird.

Apropro Gewinnspiel: Der Befreiphone-Wahn ist ja mittlerweile vorbei, nun steht das Teil zur Versteigerung bereit. (Ich hab schon geboten, ist ja für den guten Zweck.)

Email an Dirk Groll

Es ist und war mir unverständlich, aber augenscheinlich reicht es wenn man bei Google auf Platz Eins für den Suchbegriff “Dirk Groll” steht und dann gehen einige davon aus, dass dies die Seite des Gitarre und Bass-Redakteurs sein müsste. So kam es immer wieder zu Missverständnissen, bzw. zu Fragen an Dirk, von den er nichts wusste, und die ich nicht beantworten kann.

So oder so, nach etwas recherchieren, weiss man vorallem eins: Herr Groll hinterlässt weder E-Mail-Adressen, noch andere Spuren im Internet! Ist ja auch nicht so, dass das Leben nicht sowieso Zwo-Punkt-Null ist.

Also hab ich direkt mit der Redaktion der Gitarre und Bass Kontakt aufgenommen und die haben mich dann vermittelt. Ich will und werde das hier nicht breittreten, aber soweit kann ich wohl aus dem Nähkästchen plaudern: Dirk agiert wirklich nicht im Netz, auch nicht unter Nickname oder Pseudonym. Laut eigener Aussage, schätzt er zwar die Möglichkeit die das Internet bietet, gerade wenn es darum geht etwas über andere Instrumente oder Musiker zu erfahren, er selber hält sich da aber aus rein praktischen Gründen raus: Die Flut der Anfragen wäre unmöglich zu händeln!

Ich denke, dass kann und muss man so akzeptieren, denn seien wir doch ehrlich, wer von uns hätte schon Bock, seine ganze Freizeit auch noch mit dem Job-Thema zuzupflastern.

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Homerecording: Guitar Suite VST

Viele Basser haben ja auch irgendwo eine verstaubte Gitarre rumliegen. Gerade fürs Homerecording macht das ja auch Sinn. Wer sich nun aber die dicken Software-Pakete wie Guitar-Rig ersparen will oder nicht leisten kann, dem lege ich die Compilation Guitar suite von SimuAnalog an Herz. Der Leistungsumfang ist recht erstaunlich umfasst er doch immerhin sieben Simulationen professioneller Bodentreter. Und das in diesem Fall sogar mir wissenschaftlicher Präzision, denn das war der ursprüngliche Gedanke hinter dem Projekt.

  • Boss DS-1 (Distortion stompbox)
  • Boss SD-1 (Super Overdrive stompbox)
  • Tube Screamer (Overdrive stompbox)
  • Oberheim PS-1 (Phaser stompbox)
  • Univox Univibe (Modulations stompbox)
  • Fender Twin 1969 (Guitar amplifier)
  • Marshall JCM900 Dual Reverb (Guitar amplifier)

Kleines Beispiel: Blues- Tube Screamer + JCM900

[Audio:http://www.simulanalog.org/05Blues-TBSCR-JCM900.mp3%5D

Neuer kostenloser Bassmarkt

Bassmarkt.de, so offensichtlich die URL, so klar die Absicht. Bassisten aus aller Herren Länder, vorzugsweise aber Schweiz, Österreich und Deutschland, können hier Ihre Gesuche oder Verkäufe einstellen, vorausgesetzt man ist Bassic.ch-Member, was aber ja eh auf viele von uns zutrifft.

Ganz nebenbei ist natürlich auch Bassist sucht Band (verirren die sich wirklich dahin?) und Band sucht Bassist zu finden. Der Auftritt ist genauso schlicht wie das Bassic-Forum, was ich persönlich etwas schade finde. Denn gerade beim Verkaufen macht das Drumherum viel aus.

Heisse Werbung inklusive…

Aktuell würde ich das ganz noch als verbesserungswürdige Beta einschätzen. Denn neben der Optik stört der massive Einsatz von Adsense schon gewaltig. Vorallem liegen die Werbeflächen oftmals über dem Text und die kann man leider nicht wegklicken. Dann wäre eine Erweiterte Suche nach Hersteller, Suche/Biete oder Preis toll. Apropro Preis, warum wird der nicht gleich in der Übersicht mit angezeigt? Einordnung nach PLZ wäre super. Ach so viele Ideen. Zum Glück weiss ich, dass Sam nie müde wird seine vielen Produkte zu verbessern und zu erweitern.

Was ich aber wirklich gut finde, ist dass auch Nicht-Member Kontakt zu den Verkäufern aufnehmen können, hier wurde auf eine völlig unnötige Zwangsregistrierung verzichtet!

Mach´s noch einmal, Sam!

Tim

Bassisten-Playboy: Bass-quarterly

Hab ich gerade im Zeitschriftenhandel entdeckt: Ein neues Bassisten-Magazin: Bass-quarterly und es erscheint 5 mal im Jahr, alle zwei Monate mit Sommerpause. Hat da jemand “quarterly” nicht verstanden?

Egal, neues Lesematerial ist immer gut! Das ganz ist großformatig ausgelegt, Hochglanz und mit großen Fotos. Die Schrift ist übrigens ähnlich groß, um die Seiten zu füllen. Also ist der Vergleich zum Playboy garnicht soweit hergeholt. Und genau wie bei dem hat meine Frau protestiert. Berechtigt, denn 7,50 für eine Zeitschrift ist auch mit deutlich zu viel! DEUTLICH! Dann bleib ich doch lieber beim BassProfessor.

So kann ich natürlich auch nicht viel über den Inhalt sagen, nur was das Inhaltsverzeichnis so hergibt. Erste Frage was haben Keanu Reaves und Bob Dylan mit Bassisten zu tun? Die Interviewpartner der ersten Ausgabe sind wirklich hochkarätig mit Mark King, Helmut Hattler, Mo Foster und so weiter. Die Tests scheinen erstmal den Klassikern zu gelten, wie Fender Preci, POD xt oder Sandberg California.

Vielleicht lohnt sich das ja im Abo: Entweder Jahresabo für 7,50 / Ausgabe oder das Premiumabo für 7,5 / Ausgabe. Was ist denn da Premium?

E-bass/Kontrabass-Chimäre: Uprights

Ich hab ja mal Kontrabass gespielt. Okay ich war jung und brauchte das Geld! Nein! Deshalb hab ich den geilen Bass irgendwann verkauft. Ärgern! Nun wollte ich mir ja den Akustik-Fretless kaufen (hab ich auch), bin aber kurzfristig darauf verfallen, vielleicht doch lieber nen Kontrabass zu nehmen. Günstiges gibt es da schon, bei Ebay hab ich nen coolen Bass gefunden, schneeweiss, 300 € und gleich um die Ecke, also keine Versandkosten. Leider weiss ich, dass man für 300€ keinen guten Bass bekommt und selbst auf dem Foto war zu erkennen, dass die E-Saite mehr neben beim Griffbrett hing.

Dann gibts noch die KBs bei Thomann, die werden aber auch regelmässig in Foren zerrissen. Was bleibt sind die EUB, also Uprights. Was immer wieder zu finden ist und das ist irgendwo klar: Kontrabassisten nehmen Uprights nicht ernst – sei´s drum.

In der unteren Preisklasse ist da aber lediglich der Stagg EDB und der Dean Pace-4/-5 zu haben. Also mal reinlesen. Der Stagg hat zwar den Bericht im aktuellen BassProfessor, aber den hab ich noch nicht gelesen. Bislang hab ich schon viele Stagg-Instrumente gespielt und war mit allen unzufrieden. Der ist also raus. Der Dean-Pace wird hingegen oftmals empfohlen, gerade für E-Bassisten. Was ist der Grund? Ganz klar: Das ist nichts anderes als ein aufrechtstehender E-Bass, sowohl von der Saitenlage, als auch vom Griffbrett-Radius und der viel zu kurzen Mensur. Ne ne ne, dann doch lieber noch warten und irgendwann vielleicht nen teureren Upright kaufen oder gleich nen Kontrabass, die haben aber immer das Transportproblem, davon ab gäb das wohl Diskussionsbedarf, wenn ich den ins Wohnzimmer stelle…

Hat irgendwer Erfahrungen mit diesen oder anderen Uprights gemacht?

Bild: Olly F