Theorem zum Sommer-Selbstmitleid

Das große Zeitalter der Aufklärung haben wir im Jahre 2011 nun mittlerweile über 200 Jahre hinter uns gelassen. Nichtsdestotrotz scheint der Aberglaube an die Beeinflußbarkeit des Wetters durch rituelles Wiederholen von Zauberspruchen wieder Einzug in unsere Kultur gefunden zu haben!

Dass Hamburg zwar mehr Brücken als Venedig hat, ist bekannt, dadurch ergibt sich aber keine zwangsläufige Kausalität, dazu, dass wir in Norddeutschland auch mediteranes Klima haben müssten! Der deutsche Durchschnittssommer ist einfach anders, auch wenn wir vielleicht derzeit überdurchschnittlich viel Wasser bei unterdurchschnittlich Sonnenstunden haben.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass auch die 500ste Iteration des “Sch****-Sommers!” maximal die Mitmenschen deprimiert! Daraus ergibt sich das

Theorem des Sommer-Selbstmitleids:

 

Jammern über das Wetter vermag das Klima, aber nicht das Wetter zu beeinflussen!

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Ein Gedanke zu “Theorem zum Sommer-Selbstmitleid”

  1. Es könnte immer auch schlimmer sein. Die wundervolle schottische Landschaft kam in den letzten Wochen gepaart mit Regen und zum Teil Tageshöchsttemperaturen von 15 Grad. Zurück in Deutschland konnte ich das Gejammer der Leute nicht verstehen, hier ist es doch bombig angenehm warm und nett.

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