Theorem zum Sommer-Selbstmitleid

Das große Zeitalter der Aufklärung haben wir im Jahre 2011 nun mittlerweile über 200 Jahre hinter uns gelassen. Nichtsdestotrotz scheint der Aberglaube an die Beeinflußbarkeit des Wetters durch rituelles Wiederholen von Zauberspruchen wieder Einzug in unsere Kultur gefunden zu haben!

Dass Hamburg zwar mehr Brücken als Venedig hat, ist bekannt, dadurch ergibt sich aber keine zwangsläufige Kausalität, dazu, dass wir in Norddeutschland auch mediteranes Klima haben müssten! Der deutsche Durchschnittssommer ist einfach anders, auch wenn wir vielleicht derzeit überdurchschnittlich viel Wasser bei unterdurchschnittlich Sonnenstunden haben.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass auch die 500ste Iteration des “Sch****-Sommers!” maximal die Mitmenschen deprimiert! Daraus ergibt sich das

Theorem des Sommer-Selbstmitleids:

 

Jammern über das Wetter vermag das Klima, aber nicht das Wetter zu beeinflussen!

Hexbug-Crab – Nerdspielzeug oder Kinderkram?

Hexbug CrabMit dem neuen Design will ich mich auch das erste mal an einem Video probieren. Dafür hab ich mir die Hexbugs ausgesucht. Wer die nicht kennt, sollte nicht verwundert sein – muss man nicht… Ich bin relativ viel in kleinen Spielzeugläden unterwegs, wo ich auch meinen Jonglierkram bekomme und da sind mir schon sehr oft diese kleinen wusselnden Roboter ausgefallen. In verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Dann hab ich einfach mal zugeschlagen und mit die Crab im Internet (günstiger) geholt.

In seiner durchsichtigen Kunststoffverpackung sieht der kleine Hexbug schon mal nett aus. Batterien sind drin, also kann man sofort losspielen! Als qualifiziertes Personal stehen ein Berufsnerd (35) und zwei Berufsspielerinnen (11 & 7) zur Verfügung.

Grundlegend verfügt die Crab über zwei Funktionen:

1) Richtungswechsel bei Geräuschen

Lässt man den Roboter einfach laufen wird er alle paar Sekunden automatisch ins Wendeprogramm fallen. Durch Klatschen, Schnipsen oder auf den Boden schlagen läuft er ebenfalls 30cm rückwärts und ändert seine Richtung um ca. 30°. Im übrigen scheitert das Gerät bereits an einfachsten Hindernissen, klettern kann es definitiv nicht.

2) Verstecksuche

Erreicht der “Käfer” eine schattige Stelle (und dafür kann ein knapp beleuchteter Raum schon zählen), so stoppt er automatisch bis ein neues Geräusch gehört wird. Das Ganze hat leider zwei Schwachpunkte. Zum einen verbraucht er durch die Hab-Acht-Stellung immer noch Strom, zum anderen läuft er weiter nach vorne, was ungünstig ist, wenn er unter ein Bett oder Schrank gelaufen ist.

Anders als beispielsweise die “Ant” (oder auch Original) verfügt die Crab nicht über eine Möglichkeit Wände wahrzunehmen. Damit bleibt nur Trail-and-Error, um aus einer Ecke herauszufinden. Dass Abgründe wie Tischkanten nicht erkannt werden könnten, sollte verständlich sein.

Hexbug Crab – Ein Nerdspielzeug?

Was macht ein gutes Nerdspielzeug aus? Natürlich die eher sinnfreie Nutzung von Technik – das ist definitiv erfüllt. Und dann möglichst der Bezug auf allem SCI-FI-artige. Naja, es ist ein Roboter, damit sollte das doch auch positiv sein!

Aber: Leider ist der Wiederspielwert dieses Hexbugs relativ gering, da man ihn immer im Auge behalten muss. Seinen kleinen Bruder Nano kann man dagegen entweder im “Gehege”  laufen lassen oder wie den größeren Inchworm / Spider direkt steuern. So steht die Crab die meiste Zeit zu rum und staubt ein. Auch Kindern geht es da nicht anders, dazu sei gesagt, dass die Alterempfehlung von 14 Jahren vielleicht etwas übertreiben ist, aber der Hexbug doch recht empfindlich ist. (Der erste Crab war nach zwei Minuten kaputt, wurde aber superschnell ausgetauscht!)

Alternativen?

Im Paket enthalten waren zweimal vier Supermagneten (ähnlich diesem hier), die haben eine wesentlich beruhigender Wirkung, wenn man beim Grübeln über Tabellen und Graphen damit in den Finger rumspielt.

Andere Highlights wären wohl der Robot-Arm-Bausatz, das Laser-Brettspiel oder der schwebende Globus. Aber dafür muss erstmal wieder das Nerd-Budget aufgestockt werden.

:)

Hilfe! Nun doch ein Smartphone?

Das ist mein Handy:

 

Special Feature: Telefonieren!
Gerüchteweise kann man damit sogar SMS verschicken, aber das mach ich nie.

Seit meiner Lehre komme ich mit dieser Art des Handys ganz gut klar. Früher noch von der Firma gesponsort irgendwann dann als möglichst günstiges PrePaid-Variante. Gut 14 Jahre ging das auch gut so und selbst dem Rausch der iPhones habe ich widerstanden.
Nun wirds aber wohl Zeit mal mit der selbigen zu gehen und einen Blick auf die Welt der Smartphones zu werfen.

Warum der “plötzliche” Sinneswandel? Zum einen finde ich es ganz praktisch mal eben nen Foto machen zu können und natürlich auch mal eben was zu verschicken. Nicht unbedingt an alle Welt, aber E-Mails sind ja nun auch keine Neuheit mehr.

Zum anderen will ich zukünftig die Arbeitszeitvernichter Facebook & Co. etwas mehr in meine eh recht langen Zeiten der öffentlichen Verkehrsmittel verbannen.

Vorneweg: Nen iPhone soll es wohl nicht werden, die sind mir zu teuer. Bei Freunden hab ich bereits das Samsung Galaxy S (II?) in der Hand gehabt. Das bedient sich wirklich gut und mit Android kann ich mich sicherlich auch anfreunden.

Ich muss offen zugeben, dass ich so gar keine Ahnung habe von den Unterschieden zwischen den verschiedenen Betriebssystemen wie Android, WindowsPhone oder iOS. Was sind da die grundlegenden Unterschiede?

Von den Tarifen will ich gar nicht erst anfangen. Die Auswahl hier ist unendlich groß, außerdem weiss ich nicht, was ich da genau brauche!

  • Internet-Flat: 100%ig!
  • SMS-Flat: Wohl kaum, wofür gibt es Email / Privat-Messages?
  • Netzinterne Flat: Halte ich für unnütz, aber ist meistens inklusive.
  • Festnetz-Flat: Ich bezweifel ernsthaft, dass ich zukünftig über 50 oder 100 Minuten im Monat komme.

Am besten wäre als ein recht flexibler Tarif, wo man halt ausprobieren und ändern kann. Als Werbe-Opfer hätte ich natürlich als erstes BASE im Kopf (da scheint man alle Geräte immer nur zu mieten). Aber ich bezweifel, dass es da nicht was anderes oder besseres gibt: Vorschläge erwünscht.