L’dia on Bass » neue Maxi “PLONKAY!”

Die mittlerweile recht bekannte Bassistin L´dia on Bass (Lydia Kaboesj) hat gerade eine neue Maxi auf dem Markt geworfen. PLONKAY! ist Funk durch und durch – mir persönlich schon zu funky, aber das ist halt Geschmackssache.

Zu beziehen ist die Maxi ausschliesslich über ITunes. Für 2,99€ bekommt man dann die fünf Songs:

  • Get On the Dancefloor
  • Be Yourself
  • Who needs Love
  • Plonkay
  • Sophisticated

Andre Giese » ein “Scheiss”-Bassist?

Blogger-Regel I: Provozieren!
Nun aber schnell, bevor der Anwalt um die Ecke schielt: Natürlich ist “Gigi” nicht Scheiße, sondern Hasenscheisse. Hasenscheisse? Ja, die Band aus Berlin, ist nur den Wenigstens bekannt, dabei haben sie immerhin schon das zweite Album veröffentlicht.

Andre Giese (33), der seit dem zweiten Album der Band mit dabei, weiss wirklich zu überzeugen, den die Basslinien sind weit von “stumpf” entfernt, sondern wirklich kreativ. Einen Besuch auf der MySpace-Seite des Bassisten, Gitarristen und Komponisten kann ich nur empfehlen, denn was man da auf die Ohren bekommt, ist so völlig anders, als der spassige Hasenscheisse-Sound, denn er scheint eine besonderen Faible für Tango, Klezmer und orientalische Sounds zu haben. Sounds generell sind eh das Leben des Studenten der Audiokommunikationen.

Weitere Infos unter:

Und noch ein paar Wort zu “Für ein Hand voll Köttel”

Nach dem Debütwerk “Für eine Hand voll Köttel” erschien “Für ein paar Köttel mehr“. Stylitisch liegt Hasenscheisse irgendwo zwischen [[LARP]]-geeigneten Barden-Liedern und deutschen Liedermachern.
Gänzlich sinnbefreite Texte und eine bewusst amateuerhafte CD-Produktion mit Timingfehlern und ellenlangen Outtakes, täuschen aber schnell über das musikalische Niveau hinweg. Kaum ein Song kommt ohne Timing-, Rythmus- und Tonart-Wechsel aus. So schafft des der Song “Himmel und Hölle” auf immerhin drei Taktwechsel innerhalb von 8 Takten, das ist schon schwer genug. Wer mal versucht die Stücke nachzuspielen, wird meistens schon am extrem verschachtelten Text wenn nicht an der Berliner Schnauze scheitern. Wenigstens stellt die Band viele Texte und Akkorde auf der Homepage bereit.

MacGyver am Bass

Würde man mich fragen, wer eher der Held meiner Jugend war MacGyver oder Pastorius, würde ich wohl ohne zu überlegen, sagen: “Who the **** is Pastorius!
Durch seinen Kommentar hier im Blog hat sich “MacGvyer” nun aber auch als Bassist geoutet.

Aber mal im Klartext, eigentlich ist es weniger Angus MacGyver, sondern vielmehr Col. O´Neill von Stargate. Beides [[Richard Dean Anderson]], aber einmal gesprochen von [[Michael Christian]] und einmal von [[Erich Räuker]]. Und gerade letzterer ist Bassist. Mir hauptsächlich bekannt durch seine Mitarbeit beim “Berliner Bass Ballett“, deren Sachen ich schon extrem cool fand. Seit den 80er Jahren hat sich aber der Broterwerb etwas geändert und nun gehört er in die Riege deutscher Synchrosprecher, die immerhin zu den besten Weltweit gehört. So leit er neben oben genanntem noch Major Paris von der Voyager die Stimme, sowie mehreren hundert weiteren Filmhelden!

So wurde dann wohl der Bass zum Hobby, übrigens Modulus, Fender-Fretless und einen 6-String von Warwick. Immerhin gewann er dreimal den “Berliner Senatsrockwettbewerb”. Da kann man sich schon mal was Neuem widmen! Neben der Synchronarbeit gibt es auch noch Hörspiele, z.b. in der Lauscherlounge.

Einen Einblick ins das einzigartige “Berliner Bass Ballett” hat wir hier ja schon.

P.S.: Übrigens auch Richard Dean Anderson war schon Musiker und spielte in einer Band namens “Ricky Dean and Dante”, allerdings Gitarre und Gesang… So zerplatzen Träume!