Horst Köhler besucht Warwick – Kritik & Ausbeutung

Na das ist doch mal eine Nachricht! Der Bundespräsident besuchte die größte deutsche Bassschmiede Warwick. Und zwar mit einer Mission – Lob für die Mitbestimmung der Mitarbieter.

Warwick als Ausbeuter?

Nun hagelt es aber nicht nur das dicke Lob – ganz im Gegenteil. Kritik kommt es aus allen Ecken! Die Gehälter seien nicht nur unverschämt niedrig, sondern sogar sittenwittrig schreibt Ulf Weigelt im Stern. 20 Urlaubstage bei einer 6 Tage-Woche und üblich sei es nur 10 – 15 zu nehmen.

Stefan Kademann von der IG Metall Zwickau dazu:

“Warwick hat verhindert, dass wir dort einen Betriebsrat gründen” [...] “Das ging sogar so weit, dass die ihre Mitarbeiter nicht rausgelassen haben, als wir vor dem Werkstor Flugblätter verteilt haben.”

Den ganzen Bericht gibt im Stern. Wer so etwas unterstützen will muss es wohl selber entscheiden! Traurig ist, dass vermutlich auch diese Firma argumentieren würde, dass die Kosten an den Endkunden – also uns – weitergegeben werden müsste, was die Existenz von Warwick gefärden würde. Ich glaube nicht, dass die Gewinnspanne soooo gering ist!

(danke an @bauhausmensch)