Nachschlag

Also, hier nochmal ein paar Kleinigkeiten, die einzeln keinen Blogbeitrag lohnen:

  • Ich wurde darauf hingeweisen, dass bei Jethro Tull neben Glenn Cornick, Jeffrey Hammond–Hammond, John Glascock, Tony Williams, Dave Pegg, Jonathan Noyce auch noch Methew Pegg und Steve Bailey am Bass waren. Acht Bassisten! Guter Schnitt…
  • Dann hab ich die Link-Liste mal etwas erweitert, aber von den über 1000 Links bin ich noch weit entfernt.
  • Der Bassistenkalender ist auch etwas größer geworden.
  • Am 12. Mai bzw. gestern hatten Jack Bruce (65) und Rod von den Ärzten (40) Geburtstag. Ich war allerdings zu faul dafür extra nen Artikel zu verfassen…

Hier noch mal nen kleines Video aus der Hochzeit des Altmeister. Wer aber mal Star(r)s auf Allein-Unterhalter-Niveau erleben, sollte sich mal Jack Bruce, Peter Frampton und einen recht schrillen Liverpooler anschauen.

Tim

The Bass-Vault: Schatz oder Schmu?

Was machen zwei erfolgreiche Solo-Bassisten, wenn man Ihnen sagt, dass sie mit Ihren Erfahrungen doch Geld machen können? Richtig sie machen daraus ein kostenpflichtiges Portal!

Victor Wooten und Steve Bailey sind wahrlich nicht unbekannt oder arm. Beide haben einen unverwechselbaren Stil entwickelt und wenn wer Victor als Endorser gewinnen kann hat schon mal gute Karten. Natürlich ist es legitim sein Wissen zu Geld zu machen. Aber ob “The Bass-Vault” dazu der richtige Weg ist?

14,95 $ / Monat, das ist schon eine Stange Geld, egal wie der Dollar gerade steht oder nicht. Dafür müssten mir die beiden schon ganz gut was bieten. Leider muss ich erst zahlen und erfahre dann was geboten wird. Davor gibt nicht mehr als eine Übersicht der Navigationselemente und markige Sprüche à la:

“Backstage” – it’s the rage. Funny things happen here…

“On the Bus” – No need to fuss. Funnier things happen here…

“Candid Cam” – Wacth out! This cam is always near. The FUNNIEST things happen here.

“Transcriptions” – Download transcripts of what we play. Can you believe we’re given this stuff.

“Nature Cam” – Fire, Tracking, Debris Hut. This information could save your butt.

Hmm, was interessiert mich davon? Comedy zweier Bassisten? Transkriptionen, die ich eh kaum nachspielen kann oder Vic´s Naturerfahrungen? Eigentlich nichts! Okay, es gibt noch eine Ecke mit “free” downloads.

Moment, doch da ganz unten gibt es einen Blick hinter die Kulissen, ich darf ein Stück von Steves CD hören und ein Kapitel aus Victor´s Buch lesen! Super, was ist das Thema? “Rhythm/Tempo“. Hey klingt gut. 11 Seiten PDF und nicht eine Note, stattdessen muss ich mir anhören, dass Vic wohl an frühmorgenlichem Kopfschmerz leidet, aber was hab ich von dem Esotherik-Fan auch erwartet…

Naja, Victor Wooten´s und Steve Bailey´s The Bass-Vault ist wohl eher was für Enthusiasten, als für jemanden, der mal eben schnuppern möchte.

Und jetzt kommt eure Meinung!

Frauen-Power: Mellisa Auf der Maur

Mellisa auf der MaurSo, es ist mal wieder so weit, ich hab lange nichts mehr über Bassistinnen geschrieben. [[Mellisa Auf der Maur]] (nicht Mauer!) gehört mit ihren 36 Jahren wohl zu den wenigen Frauen, die wirklich im bei den ganz Großen mitmischen. Auch wenn der Name es vermuten lässt, Auf der Maur ist nur schweizer Abstammung, lebt aber im kanadischen Montreal.

Neben Ihren Aufnahmen und Touren mit den eher unbekannten Hole, spielte Mellisa bei den [[Smashing Pumkins]] und [[A perfect Circle]].

Im Jahr 2004 veröffentlichte Mellisa Auf der Maur Ihr Solo-Debüt, sinnigerweise “Auf der Maur”, wo sie neben dem Bass auf den Gesang übernahm. Auf Ihrer Homepage kündigt sie zurzeit für 2008 ein multimediales Konzeptalbum an. Na, dann darf man doch mal gespannt sein.

Wer jetzt aber jazzig angehauchte Melodie wie bei Tal, oder funky Grooves à la Lydia erwartet, wird enttäuscht! Die Frau hat richtig Feuer und rockt die Hütte – kann aber auch kanadisch melancholisch.

P.S.: Mellisa hat übrigens einen eigene Blog.

Fame Baphomet – enträtselt

Hätten die freundlichen Blogger vom Musikstore einen richtigen [[Trackback]] gesetzt, dann hätte ich die Antwort auch mitbekommen.

:)

In den rot-weissen Geständnissen, fragte ich so ins Nirvana der Blogoshäre, warum der Baphomet denn so heisst, wie er heisst. Und – oh Wunder – es kam Antwort vom Dirk Laenger:

Ich stehe auf Verschwörungstheorien, [...]. Und als dieser Fame-Bass einen Namen brauchte, habe ich gerade ein Buch gelesen, [...] Jedenfalls habe ich daraus den Namen “übernommen”. [...]

Den ganzen Text findet Ihr natürlich im Musikstore-Blog!

Oktavsprung: Tribute´s Dieselengine

Nach einer Band namens “Tribute” zu googeln ist zwecklos, wenn man weiss dass die Band in den 80er Jahren recht erfolgreich war und aus Schweden kommt, kann man die Suche aber schon eingrenzen und findet: Tata! Ganz viele ABBA-Tribute-Bands…

TributeTribute spielte sich in der Mitte der 80er Jahre in die Herzen einer kleinen Fangemeinde mit einem ganz eigenen Stil, eigentlich ließen sie sich garnicht auf einen Stil festlegen. Mit einem Line-Up von sieben Personen plus Gastmusiker, konnte Tribute schon ganz gut eine Bühne füllen. Assoziationen zur [[Kelly Family]] mögen berechtigt sein, denn immerhin sind Nina, Lena und Gideon Andersson Geschwister.

Auf dem Debut-Nachfolger “Breaking Barriers” findet sich ein gerade für uns Bassisten beeindruckendes Stück. Dieselengine klingt nach Trecker, kommt aber mit drei Bässen und einer Drum ([[Pierre Moerlen]]) aus. Stakkato, Slap, Unisono-Parts, Flagolettes alle drin. An den Bässen zu bestaunen sind Gideon Andersson, Christer Rhedin und Åke Ziedén.

[Audio:http://www.bass-blogger.de/downloads/tribute-dieselengine.mp3%5D

Klassiker am Bass, aber welcher Bassist

Auf der Suche nach nem Video mit [[Jack Bruce]] bin ich über [[Ian Anderson]] gestolpert. Das viel mir ein, dass die Stück auch immer ordentlich Spaß gemacht haben. Leider kann man immer schwer sagen, welcher Bassist gerade verantwortlich war, denn immerhin haben bei nicht weinger als sechs Basser da gespielt:

Glenn Cornick (bis 1970)
Jeffrey Hammond–Hammond (1971–1975)
John Glascock † (1976–1979)
Tony Williams (1978–1979)
Dave Pegg (1979–1995)
Jonathan Noyce (seit 1995)

Da dieses Video von 1969 ist, sollte da gerade Glen Cornick zu hören sein. Aber wer weiss! Viel Spaß mit dem guten alten Herrn Bach:

Morgen sollte ich dann auf den Herrn Bruce zurückkommen. :)

Basslinks von 1000 und einer Saite

Bass-Link-PageWährend ich gerade so durch [[Mister Wong]] streife, hab ich eine wirklich interessante Auflistung von Bass-Sites gefunden. Nicht weniger als 1086 Links enthält die Zusammenstellung von Bob Gollihur. Der Schwerpunkt liegt zwar deutlich im Bereich Kontra- und Uprightbässe, aber das macht es ja nicht weniger sehenswert. Schauen wir mal was er so zu bieten hat:

Bass-Art94x Kontrabass
20x Bass-Geschichte
163x Shops, Instrumente, Teils
63x Musik & Bücker
236x Upright-Bässe
17x Selbstbau Uprights
8x Upright-Geschichte
40x Bass-Bau
2x Saiten
16x Gesundheit
49x Sonstiges
2x Artworks
348x Bassisten
5x Magazine

Wow! Viel Spaß beim Durchstöbern. Wenn ich dem Datum glauben schenken kann, wird die Liste auch wirklich aktiv gepflegt und erweitert!

Absolut empfehlenswert ist übrigens die Kategorie Bass-Artwork.

Tim

Wikiality?

Wikiality

Was ist Wikiality? Für mich ist das das Wort des Monat, da es einen fatalen Trend im Internet knapp zusammenfasst.

Realität ist nicht mehr die Summe subjektiver Erfahrung, sondern stattdessen das Ergebnis eines Mehrheitsentscheids, also was in der Wikipedia steht muss wahr sein:

wiki ergo est

:)

P.S.: Wass muss ich gerade lesen? Jetzt schränkt die Wikipedia sich noch weiter ein. Adios, du liebes Web2.0