Bassical Correctness: Bass & Religion

Am 19. diesen Monats hat einer der bekannten Bassisten unserer Zeit Geburtstag: Billy Sheehan. Da ich ja den Ansatz habe, wenigstens etwas zu recherchieren und nicht nur althergebrachtes widerzukäuen, hab ich mich da etwas schlau gelesen.

Was ich vorher nicht gewusst hab: Billy ist Scientologe! Sowas ist in den USA eine extremere Aussage als hier zu Lande. Dennoch hab etwas Probleme damit. Was ich sicher nicht sagen möchte, ist das er sich seiner Sache nicht sicher wäre. Er tritt in Interviews sehr bewusst zu dem Thema auf, denn immerhin ist er seit 37 Jahren Mitglied der Scientology. Was mich an dieser Sekte/Kirche stört ist einfach der Alleingültigkeitsanspruch und das extreme Gewinnstreben, wobei man dem Vatikan da ggf. ähnliches vorwerfen könnte.

Wie würdet Ihr damit umgehen? Sollte man das einfach ignorieren und nur sein Talent in den Vordergrund stellen oder kann und darf man einen Menschen nicht als unabhängiges Facettenkunstwerk betrachten.

Ich bin auf eure Kommentare gespannt.

Hier das erste von vier Interview-Teilen zum Thema:

Billy agiert übrigens trotz seiner langen Mitgliedschaft gerade mal als OT3 (Operierender Thetan der dritten Stufe von acht)

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7 Gedanken zu “Bassical Correctness: Bass & Religion”

  1. Ich kann Personen, die so einem Schwachsinn nachgehen, nicht für voll nehmen. Und will sie mir nicht anhören. Chick Corea ist ja auch so einer. Aber die Unterschiede zwischen Scientologen, islamischen und christlichen Fanatikern sind da nur graduell, durchgeknallt und gefährlich sind sie m. E. allesamt. Ich finde Religionen per se überflüssig; die Welt wäre friedlicher ohne sie.

  2. Furchtbar, dieser Esoterik-Kram. Mir macht sowas Angst: dass sich unsere hessische Kultusministerin von einer Handauflegerin die Rückenschmerzen vertreiben lässt, ist ihre Privatsache (auch, dass sie inzwischen mit dieser Esoterik-Tante zusammenlebt). Aber dass sie sich für den Kreationismus an hessischen Schulen stark macht, betrifft mich als Vater unmittelbar – da hört der Spass auf. Von so Wirrköpfen will man einfach nicht regiert werden. Gottlob sieht das die Mehrheit der hessischen Eltern und Wähler offenbar ebenso, sonst müsste ich doch noch auswandern. (Nach Salt Lake City z.B. ;-)

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