Gastreview: Fender American Precision Bass Butterscotch Blonde

Ich freue mich auf den ersten Gast-Review in meinem Blog, diesmal von Tooltimer, einem fleissigen Kommentator des Blogs.
Sage und Schreibe 5 Seiten (ohne Bilder und Videos) umfasst der Testbericht seinen Fender Precision. Das ist eine Leistung, die sich hinter Gitarre & Bass oder BassProfessor nicht verstecken braucht! Hut ab!.

Da so ein langer Text aber traditionell gegen die Lesegewohnheiten im Internet ist, hab ich mich entschlossen, den Artikel zu teilen. Los geht es heute mit der Vorgeschichte und dem ersten Eindruck.


 

Mein Review über meinen Precision Bass- ist doch recht lang geworden, aber ich war mit Liebe zum Detail dabei und ich hoffe es ist erträglich zu lesen. Außerdem ist dieses Review nicht die bloße Lobhudelei, ich setze mich durchaus auch kritisch mit dem Bass auseinander, obwohl ich zufrieden bin! Für Verbesserungsvorschläge (seien sie auch noch so penibel, z.B. Rechtschreibung) bin ich stets offen und dankbar! Hier erstmal Bilder und Video, um den Sound erahnen zu können (inklusive Verspieler!)

Hintergrund:

Da ich bis vor ca. einem Jahr eigentlich nur einen Bass, nämlich meinen Fender Mexican Jazz Bass (seit Weihnachten 2003 –neu- in meinem Besitz) in Händen gehalten und gespielt hatte (abgesehen von einigen Einsteigermodellen, die dem Jazz beim Kauf des ersten Basses keinerlei Konkurrenz machen sollten) bin ich Interesse halber mal vor eben einem Jahr in einigen Musikgeschäften Süddeutschlands (namentlich Rock Shop (KA), DDD Music (FR), Lindberg (M) und Soundland (ST)) zum Antesten von Bässen gefahren, einfach um ein paar von den Modellen anzutesten, von denen ich schon oft Leute (v. a. im Netz) habe schwärmen hören! Hierbei haben ich mich zunächst für Musicman und Sandberg Bässe interessiert, den Precision Bass hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht im Blickfeld, da ich dachte: Wenn du schon einen Jazz Bass hast, wieso dann noch den schlechteren Vorgänger holen, der kommt doch gegen die weiterentwickelte Form eh nicht an! (ihr dürft das Mich vor 1 Jahr jetzt gerne steinigen, aber vor allem dank BassBacke´s Seite dachte ich damals so! Das ist jetzt kein Vorwurf an diese informative Seite, ich hab das halt damals so „hereingelesen“ oder interpretiert!)

Naja, jedenfalls sagte mir vor allem die Haptik der Musicman Bässe damals nicht zu, die Sandberg Bässe blieben im Rennen, und da noch Zeit übrig blieb, testete ich noch Fender Bässe. Zunächst fiel mir auf, dass die Amerikanischen Jazz Bässe meinen aufgerüsteten (Schaller Bridge und Tuner) nicht wirklich schlagen können. Nach dieser Einsicht testete ich der Vollständigkeit halber noch den Amerikanischen Precision Bass… erst ohne Amp, wobei mir sofort der für mich angenehme breite Hals und ein sehr lauter akustischer Ton auffielen…

 

Dann schloss ich ihn an den Amp an und !BOOM! (entschuldigt diese unausreichende Formulierung)! Dieser kehlige, punchige Sound, diese Bespielbarkeit trotz dickerem Hals! Eigentlich war ich mir da schon fast sicher, dass es dieser Bass werden muss! Diesen testete ich dann noch in jedem der vorher erwähnten Geschäfte in allen möglichen Ausführungen, bis ich mich für die nirgends vorrätige Kombination Passiv- 4String- Maple Griffbrett- Butterscotch Blonde- America entschieden habe! Der einzige Laden, der mir für diesen eine Bestellmöglichkeit zu bieten schien war dann das Soundland, und da der auch noch bei mir für den Notfall in der Nähe lag , bestellte ich ihn dort so bequem zu Hause vom Netz… damit hatte eine lange, qualvolle Zeit des Wartens begonnen! Denn beim Soundland war dieser Bass nicht vorrätig (sonst auch nirgends) und er musste aus den Staaten über Rotterdam etc. etc. angeschifft werden… nachdem ich einige (vielleicht ungeduldige) E-Mails ans Soundland geschickt hatte, welche mir alle höchst freundlich und kompetent beantwortet worden sind, kam der Bass nach ca. 2 ½ Monaten des Wartens Anfang Juni vergangenen Jahres endlich bei mir mit DHL an! Paket, Koffer und Bass waren gut verpackt und in wirklich einwandfreiem Zustand!

<!–nextpage–>

Offizieller Produktname:

Fender American Precision Bass Butterscotch Blonde, Erlekorpus Ahorngriffbrett, S-1 Switching, Koffer; Art. Nr.: 239046 Link zur Bestellung

Preis:

999- € inklusive Porto, Zubehör, sämtlicher Verteuerungen, Koffer, und einem 20 Euro Soundland Gutschein (wofür ich mir GHS Boomer Saiten der Stärke 45-105 geholt habe)
+2-€ Gebühr der Post dafür, dass ich per Nachname zahlen durfte

Techische Daten etc.:

  • Erle-Body
  • Ahorn-Hals (duch Graphitstreifen im Innern verstärkt)
  • Ahorn-Griffbrett (kein Skunkstripe)
  • Halsspannstab aus Stahl (Zugang am Body durch Pickguardfräsung, Hals muss folglich nicht abgeschraubt werden!)
  • Standard USA Pickup
  • Standard Fender Tuner
  • Fender Deluxe-Bridge 4-String – Hierbei können die Saiten durch die Bridge oder auch durch den Korpus geführt werden!
  • Standard Fender Electronic
  • 1 Volume Poti mit integriertem S-1 Switch, 1 Tone Poti (Höhenblende)
  • Fender Standard Sting-Tree
  • Fender Plastik Sattel
  • Verchromte Brücke, Mechaniken, Poti-Knöpfe, Schrauben, Hals-Verschraubungsabdeckung, Saiten-durch-Korpus-Führungs-Hülsen, Gurt-Pins
  • Silbernes Fender Logo (siehe Bilder), Seriennummer auf Headstockrückseite Z7040069, schwarze Dot- Inlays
  • Korpus-Farbe: Butterscotch Blonde, Pickguard-Farbe: Schwarz, 1-lagig (1-ply), 13 Schrauben

 

Erster Eindruck:

Als ich also den Molded Fender Koffer (der sieht gut aus, ist allerdings ne etwas klapprige Angelegenheit) öffnete, lachte mich ein wunderschöner P-Bass an! Das dezente durchscheinen der schlichten Maserung- das 1-lagige Pickguard- diese Mechaniken- er erschien mir perfekt!
auch beim Einstöpseln (nach dem Überprüfen auf Kratzer etc.) fiel mir auf, dass er einen wesentlich höheren Output hat als mein Jazz (ich hatte ja nie beide am selben Amp gespielt) und dass die Saitenlage und Bespielbarkeit sowie das Setting noch besser war, als bei jenen, die ich in Läden gespielt hatte!
Die etwas zu große Halstasche fiel mir auf, jedoch erschien das bei dem sonst tollen Instrument kein Grund für die 30-Tage-Moneyback-Option zu sein! Auch der Lieferumfang war sehr angemessen (die 2 nötigen Inbussschlüssel, hässlicher brauner Fender Kunststoff-Gurt, Fender Kabel, Fender Putz Tuch)
Nur die Saiten erschienen mir schrottig (nicht meinen Vorstellungen entsprechend, sowohl Sound als auch Feeling), was gleich behoben werden konnte.

…to be continued…


Das solls für heute gewesen sein. Ich hoffe Ihr fandet den Artikel genauso interessant wie ich. G.A.S. ist schon wieder im Anmarsch :)Morgen gibts dann auch was auf die Augen!

About these ads

10 Gedanken zu “Gastreview: Fender American Precision Bass Butterscotch Blonde”

  1. Liest sich gut. Nur ein kleiner Tipp für zukünftige, längere Artikel. Man kann mit WordPress einen Seitenumbruch “erzwingen” in dem man ein einbindet. (Ähnlich dem tag). So kann man auch lange texte und reviews schön übersichtlich aufteilen.

    Ansonsten bin ich auf mehr interessante Gastbeiträge gespannt!

  2. @Carsten. Danke frü den Tipp, kannte ich noch nicht!

    @ DrNI: Jupp, das kenne ich. Als ich angefangen hab, war Fender für mich ein Schimpfwort. Mittlerweile bin ich bekennender Jazzbass-Fan :) Wobei nicht krampfhaft Fender draufstehen muss.

    Und noch ein Aufruf: Los kommt schon – wo sind die Gravatare :)

  3. Na du, dass ist echt ne feine Gittare. Ich überlege derzeit mir wieder eine zuzulegen, aber konnte mich noch nicht ganz entscheiden. Trotzdem danke für deine Mühe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s