Der große Gehaltsspiegel für Bassisten

GehaltsspiegelIn Zeiten in denen gerade für semiprofessionelle Bassisten es immer schwieriger wird, an die gut bezahlten Dauerjobs zu kommen, interessiert uns doch mal was die große weite Welt so bei uns Beistellmusikern im Säckerl vermutet. Seitdem jede halbwegs erfolgreiche Top40-Band Ihren DJ (Disketten-Jongleur / Keyboarder) hat, muss man schon an die beliebten Studiojobs kommen und die sind ja nun (berechtigterweise) von den Pro.s besetzt, da bleibt dann nur noch der Musiklehrer über, womit glaube noch keiner reich geworden ist – meiner Meinung nach die wahren Enthusiasten.

Wie ich drauf komme, fragt sich wohl der geneigte Leser, der es durch den ersten Absatz geschafft hat. Ich hab zwei Theorien:

  1. Bassisten können nicht endlos viel Geld in Ihre Instrumente stecken, na sagen wir mal vielleicht nen halbes Monatsgehalt (Mit Professionalität, Nutzungsdauer und -intensität mag das stark steigen).
  2. Eine normale Testzeitschrift wird sich in etwa am Durchschnitt orientieren. (Vom innovativen Luxusbass bis zum günstigen Einsteiger-Instrument).

Dieses Theorem wollen wir doch mal überprüfen anhand des aktuellen Bass-Professors (4/2007).

  • Der BP enthält 9 Instrumentenberichte
  • Der Luxusbass vom Titelblatt ist der Marleaux Cansat 5 für 3.600 €
  • Der Billigheimer ist dann wohl der Mesinger Pike zu 790 €
  • Alle Bässe zusammen kosten in den Testversionen 20.649 €
  • Also im Durchschnitt 2.295 €

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Goliath gegen David: IMSL-Project eingestellt

Gerade bei Heise gelesen. Mal wieder wird eine engagiertes Musikprojekt in Grund und Boden geklagt! Da meistens die Ideen reichlich, aber das Bare knapp ist,haben natürlich diese “kleinen” Fan-Projekte keine Chance gegen das massive Auftreten eines Konzerns wie Universial.

Das kanadische International Music Score Library Project (IMSLP) ist nach einer Unterlassungsaufforderung des Musik- und Bühnenverlags Universal Edition nun nicht mehr im Internet erreichbar. Das IMSLP erarbeitet nach dem Wiki-Prinzip eine Online-Bibliothek für Musiknoten, die nicht mehr unter Copyright stehen. Der Musikverlag hat nicht verlangt, das Angebot offline zu nehmen. Es erfordere aber viel Arbeit und Geld, den Forderungen von Universal Edition nachzugeben, und da der Betreiber beides nicht aufbringen könne, sei das Angebot nun nicht mehr verfügbar.

Konkret ging es um die Rechte an drei (unter nicht den meisten jüngeren Musikern) recht unbekannter Komponisten (Béla Bartók [† 1945], Alban Berg[† 1935] und Gustav Mahler[† 1911]) . Problematisch ist unter anderem, die Ablauffrist für die Urheberrechte. In den USA ist ein Titel freiverfügbar nachdem der Künstler 50 Jahre tot ist. In Europa muss man allerdings locker 20 Jahre länger warten.

Kontrabass für Arme? Teekisten-Bässe

Wieder mal ein sonderbares Internet-Fundstück: Der Teekisten-Bass! Nein, neu ist die Idee natürlich nicht, gerne auch mal als Besenstielbass, oder halt Broomstick-Bass, aber den professionell produziert im Internet zu bestellen, war mir zumindest neu.

Manfred Schmidt produziert die Bässe aus nachgebauten Teekisten, optional mit allerlei Schnickschnack wir Alukanten, XLR-Steckern oder abnehmbaren Boden. Wirklich innovativ finde ich die Idee des selbsterdachten “Griffbretts”. Griffbrett auf dem Besenstil? Ja, das geht undzwar handelt es sich hier um ein bewegliches Griffstück, welches zur Verkürzung der Seitenlänge dient. Soll die Fingerwohl ziemlich entlasten.

Ob der Sound nun gefällt oder nicht will ich mal jedem selber überlassen…

Download:

Aber Kontrabass für Arme? Ganz sicher nicht, wohl eher für Liebhaber, denn in meiner Wunschkonfiguration mit Oberflächenfinish, Alukanten und Griffstück würde “Bass” schon mit stattlichen 640 € zu Buche schlagen. Dabei erhalte ich beim großen T auch schon ab 400 € einen passablen Sperrholzbomber!

Alternativ vielleicht dann doch eher ein Bass von Pappe! Mit nur knapp 10% – 20% des Preis, dafür aber Versandkosten aus den USA, ist der Cardboard Upright Bass von Bodgon deutlich günstiger. Und dazu noch mit einem echten Griffbrett verversehen. Tolle Idee und sicher ein echter Hingucker auf jedem Konzert!

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Jugendsünde – relaunched

Kaum zu glauben was man so findet, wenn man seinen DVD-Schrank aufräumt! In meinem Fall ein Video eines Auftritts beim Friseur. Das war unsere “TNT-Waitingroom-Tour 2001“. Alles aufgenommen mit einer simplen Videokamera, also bevor des erschwingliche Digitale gab. Der Sound kommt aus der selben Quelle und lässt deshalb natürlich zu wünschen übrig. Okay Spaß hatten wir schon dabei. Wer spielt schon vor Laufkundschaft in der Ecke des Wartezimmers :)

Zu den Details: Zuhören ist das Stück “Get-up!” meines Sängers Thorsten Scharf, der mitterweile bei Da-Capo spielt. Ich spiele da einen Dean Edge Q6 (6-Saiter), ganz trocken in die P.A. Gespielt haben wir das Stück vermutlich zu dritten oder vierten Mal, deshalb auch der gelegentliche Blick aufs Lead-Sheet.

Link: sevenload.com

Bass statt Bauch

Bass-Schwein

Ich hab gerade zwei Klassentreffen hinter mir! Wie hiess es da so schön: “Wir sind alle die selben nur mit 5kg mehr!” Ich bezweifel ja zumindest Ersteres, aber seis drum. Letztes stimmt in meinem Fall ganz sicher, selbst wenn ich jetzt sicher 10kg unter meinem Zivildienst Kampfgewicht bin.

Da ich mir ja eh noch einen neuen Bass kaufen wollte, hab ich beschlossen ich mir den vom Munde abzusparen, halt so das typische Zwischendurch-Knappern einzuschränken und stattdessen mein Bass-Schwein zu füttern. Den aktuellen Stand der Aktion “Bass statt Bauch” könnte ihr jeweils unten Links im Blog (Sorry, liebe RSS-Leser!) beobachten. Sollte eingentlich ein kleines Widget werden, aber da muss ich noch basteln bis ich das Niveau von Hennings Dreiviertel-Deutsch/ Platt-Uhr erreiche.

So oder so werde ich natürlich davon berichten, wenns soweit ist :)

Der Bauch-Blogger

Me’shell Ndegeocello – unaussprechlich guter Bass

1969 geboren in Berlin, aber aufgewachsen in den USA / Virginia gehort Me’shell Ndegeocello (aber auch Me’shell Suhaila Bashir (eigentlich Mary Johnson)) gehört sie heutzutage zu den großen Bassistinnen. Wie so häufig aber recht unbekannt!
Viel Künstler aus Pop und Jazz haben sich schon Ihrem zielsicheren Groove anvertraut, unter anderem: Chaka Khan, Carlos Santana, den Rolling Stones, Prince, Madonna, Paul Simon, David Bowie, Basement Jaxx, Herbie Hancock und Marcus Miller. Letztere natürlich nicht am Bass, sondern an Keyboards und Gitarre, die sie eben so sicher beherrscht wie den E-Bass.

Aufmerksam geworden bin ich auf “Mary” durch ihre Zusammenarbeit mit John Cougar Mellencamp, oder wie er sich zu dem Zeitpunkt auch immer genau genannt hat.
Das Stück “Wild Nights” (darf man leider nicht embedden) ist für mich immer wieder ein Beweis, dass eine Bass-Lauf nicht kompliziert sein muss um zu grooven. Davon ab gewundere ich sowie so Basser die gleichzeitig singen können (… im Gegensatz zu mir!)

Blogs verbinden²

Mit dem kostenlosen Service von Blogfever ist es möglich mal völlig neue Leser zu gewinnen! Über das unten links eingeblendete Widget werden Beiträge eingeblendet, die thematisch zum eigenen Blog passen! Das ganze ist ein Tauschsystem, d.h. pro Leser, der bei mir klickt, erhalte ich einen Besucher der woanders auf meine Beträge geklickt hat.

Wer sich beeilt bekommt der ersten 100 Punkte obendrauf! Ich finds ne klasse Idee!

Euer Bass-Blogger!