Bassisten im Sommerinterview!

So, der Sommer ist zu Ende, naja wenigstens der meterologische Sommer. Zur Beendigung der großen Sommerlochs, hab ich mich dazu entschieden einfachmal ein kleines Ring-Interview zu starten.

Daran beteiligt sind (hoffentlich) die bekannten oder bestenfalls noch nicht bekannten Blogger aus der Bass-Szene:

Ich fange einfach mal an und gebe das dann weiter an Carsten von casa-rock.de. Die Fragen gibts hier als txt-Datei.

Vom Bass…

1) Wie lange fröhnst du schon der tieftönenden Leidenschaft?

Oh! Moment, Gitarre hab ich irgendwie mit 12 angefangen und der erste Bass kam dann kurz vorm Führerschein. Da ich 31 bin, muss das also so ca. 14 Jahre her sein. Abgesehen von einer sechsmonatigen “Ich hab die Schnauze voll”-Pause hab auch durchgehend am Bass gehangen und die Gitarre spiele ich allerhöchstens noch mal zu Hause für mich oder meine Kids.

2) Aber warum ausgerechnet Bass? War das freiwillig?

Nein, natürlich nicht! Ich war auf der Suche nach einer neuen Band, aber Gitarristen gabs zu Hauf. Irgendwann hiess es halt schlicht “Wir brauchen aber einen Basser” “Nie und nimmer, das sind doch Grobmotoriker!” Naja, mein Widerstand hielt etwa zwei Tage, dann bin ich in den nächsten Laden gegangen und hab mir meinen ersten Pearl-Bass gekauft. Wir beide haben uns aber an einander gewöhnt und mittlerweile würde ich den nicht mehr abgeben wollen.

3) Wieviele Instrumente hast zu schon gehabt und welches war oder ist ein Lieblingsinstrument?

Also Gitarren waren wohl so ein halbes Dutzend von der Akkustischen, 12er, E und Flying-V alles dabei. Aber wichtiger wären halt die Bässe. Insgesamt müssten das 9 oder 10 Bässe gewesen sein. Teils nur sehr kurz, aber am längsten hab ich wohl meine 6-Saiter (Dean Edge Q6) gespielt. Mein Lieblingsbass ist aber immernoch der Mayones BE-5, mein polnisches Schätzchen, geiler Klang und super bespielbar, darf aber soweit ich weiss nicht mehr in Deutschland verkauft werden, da die abgespeckt als Fame Baphomet verkauft werden.

4) Was macht für dich Bassisten aus?

Wer hat sich denn die Frage ausgedacht? Stereotypen bedienen? Naja, für mich sollte der Bassist eher songdienlich spielen und nicht versuchen über Gefrickel den Rahmen zu sprengen. Je größer die Band desto vorsichtiger muss man da wohl sein. Bassisten sind für mich gerne der “Jack-of-all-trades”, sprich also in vielen Stilen zu Hause, aber das muss natürlich nicht so sein.

… über das Blog …

1) Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ganz ehrlich? Mein Chef hat gesagt “Richtet euch sowas mal ein, dass übt!” Also hab ich mir ein Thema gesucht über das man mal schnacken könnte, da ich kein klassische Online-Diary tippen wollte. So ganz durchhalten kann man das nicht, aber die Tendenz stimmt wohl.

2) Wen möchtest du erreichen? Und wieviele Besucher hast du?

Dass ein Bass-Blog wohl auf Bassisten zielt liegt in der Natur der Sache, aber ansonsten schaut ja vielleicht auf der eine oder andere hier rum. Die Besucherzahlen sind zurzeit recht übersichtlich, seit Beginn des Blogs im Mai war so ca. 3.500 Besucher hier, also ohne Robots, Spider, Scripte und so. Ich bin zufrieden.

3) Hast du einen Lieblings-Blog? Also Nicht-Bass-Blog!

Beruflich lese ich natürlich viele SEO-Blogs, schaue aber ab und zu bei Interessante Zeiten, Panschi oder Spotblogs rein.

… zum Menschen!

1) Was hörst du privat für Musik?

Interessanterweise ganz selten das was ich gerne spiele :-> Ergo: Ich spiele gerne Jazz, aber in meinem CD-Player ist das fast nie zu finden. Immer wieder ihren Weg finden sämtliche Sting-Scheiben, die Dire Straits oder Toto. Wobei ich auch das letzte Album von Laith Al-Deen recht ordentlich fand.

2) Auf der Bühne- Lied zu Ende – Applaus! Wie ist das Gefühl?

Unbeschreiblich! Ich muss dann immer grinsen von einem Ohr zum anderen und kann das Ganze einfach nicht unterdrücken, aber da hilft am Amp schrauben oder auf dem Boden gucken, dann siehts nicht ganz nach debiler Idiot aus. Ist zwar in letzter Zeit zu selten, aber dafür mache ich Mucke!

3) Hand auf Herz! Wie ist der Mensch hinter dem Blogger?

Jetzt wirds persönlich? Naja okay, das Bass-Blogger ist 31, verheirat seit 5 Jahren und hat zwei Kids (7 und 3). An und für sich könnte man mich wohl als Langweiler bezeichnen. Ich brauch keine spezielle Action, sondern hänge auch gerne mal auf Sofa ab und lese. Musik kommt in letzter Zeit wohl etwas zu kurz, leider, aber das kommt sicher wieder. Wenn ich nicht am Rechner oder am Bass hänge, spiele ich gerne Spiele wie Ligretto, Bohnanza oder Catan. Beruflich? Naja nach meinem Entschluss nicht Musik zu studieren, sondern Lehramt (Englisch und Theologie), hab eine Lehre als IT-Kaufmann gemacht, war Administrator, Supporter, Software-Vertrieblicher und arbeite jetzt als SEO bei Construktiv. So! Mehr verrate ich nicht….

Ein kurzer Kommentar oder ein Trackback wäre wohl die eleganteste Lösung, damit ich die Antworten der anderen auch mitbekomme:)

Tim

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7 Gedanken zu “Bassisten im Sommerinterview!”

  1. Pingback: BassFireBlog
  2. Pingback: Casa Rockt!
  3. Mein Trackback kommt morgen Mittag :-) [jetzt darf ich Zottel nicht von der Startseite verdrängen mit einem langen Interview, sonst gibt's zuhause Schläge von der Mitbloggerin]

    Danke für diese für mich überraschende Kombination von Bass + Blog.

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