Basslines auf die ZWLF: Grönemeyer 2007 in Bremen

Ich hatte gestern das ungewöhnliche Glück gehabt von einem Kollegen zwei Karten für Herbert Grönemeyer geschenkt zu gekommen. Zwar bin keiner seiner größten Fan, aber die Klassiker kenne ich halt schon.

 

Leider war das Weserstadion leidlich schwach verkauft, also nicht das Stadion, sondern die Karten. Der Innenraum bot noch relativ viel Platz. Gut da ist dann das Gedränggel geringer, aber die richtige Stimmung kommt nicht auf.

 

Angefangen hat Herbie pünktlich 20:15, nach der Tagesschau, mit zwei neuen Stücken der 12. Die wie fast alle Stücke des neuen Album, nicht so gut ankam, da kaum jemand die Texte kannte. Es folgte “Sie mag Musik nur wenn sie laut ist“. Und spätestens nach diesem Lied wusste jeder wer der Bass-Mann an Herbies Seite ist: Norbert Hamm. Der im niedersächsischen Stade geborene Bassist überzeugte durch sanft aufgebohrte Bassläufe. Genau richtig, dass der Groove unglaublich gepusht wurde ohne den Rest der Band an die Wand zu spielen. Immerhin spielt er schon seit 1983 in der Grönemeyer-Band und ist ganz nebenbei noch Co-Produzent.

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The long way: Eine Bass-Link-Liste

Gestern hab ich den Tag damit verbracht, das Internet zu durchsuchen, und das sogar bezahlt :)

So oder so kam dabei auch eine ganz ansehnliche Bass-Linkliste raus! Optisch müsste ich das noch etwas pimpen, aber vielleicht findet Ihr ja was neues:


http://www.warriorinstruments.com

 

 

Welcome to Warrior Instruments

http://www.warriorinstruments.com
http://www.warmoth.com

 

 

Warmoth – Custom bass and guitar bodies, necks, pickups …

http://www.warmoth.com

http://www.washburn.com

 

 

Washburn Guitars

http://www.washburn.com

http://www.wittman-spins.com/basses.html

 

 

Wittman-Spins: bassES

http://www.wittman-spins.com/basses.html

http://bass-guitar.com/index.html

 

 

bass Guitar

bass-guitar.com/index.html

http://www.yamaha-europe.com/yamaha_europe/germany/portal_page/

 

 

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Lockerungsübung für Bassisten – It´s all in your fingers

So, heute man ein Kleinigkeit, die mich durch das Abitur gebracht hat! – Okay, das Abi hab ich so nicht geschafft, aber die Unabhängigkeit meiner Finger hat das ganze deutlich gesteigert.

Wenn man nicht in den ewig gleichen Mustern stecken bleiben möchte ist es ab und an ganz praktisch mal über den Schatten der eingefahrenen Bewegungen zu springen. Das ist zugegeben nicht so einfach. Wo ziemlich jeder Bassist hat seine eingefahrenen Muster, nur dass man das bei den großen Bassern dann “seinen eigenen Stil” nennt.

Sich an Stücke und Songs anderer Musikrichtungen heran zu machen ist ein guter Weg um die Dominanz des Kleinhirn zu brechen. Dieses sogenannte “motorische” Gedächtnis ist wirklich praktisch, denn es ermöglicht uns Bass zu spielen ohne darüber nachzudenken.

Aber eigentlich gleite ich gerade in ein völlig anderes Thema ab. Ich will euch heute eine kleine Fingerübung zeigen, die mir zumindest sehr geholfen hat und die sich optimal in der Schule oder während des Meetings “nebenher” durchführen lässt.

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Homerecording mit dem Behringer Guitar Link UCG102

Bass PC SchnittstelleAuch wenn das Teil zwar Guitar Link heißt ist es genauso gut geeignet für Bassisten. Mit gut und gerne 50€ ist dieser USB-Klinke Adapter schon mal nicht zu teuer, ermöglicht er doch direkt in den PC/MAC zu spielen. So können Bass-Tracks aufgenommen werden oder man genießt einfach das Spielen zum Backing-Track. Musicans-Life berichtet unglaublich ausführlich über den GuitarLink, den Artikel kann ich euch also nur ans Herz legen.

Ich höre schon das Schreien! Behringer wäre schlecht, billig und Schund. Meine persönliche Erfahrung mit dem V-Amp von Behringer hingegen ist sehr gut und im Preis/Leistungsvergleich kaum zu toppen. Gerade ein so schlichtes Geräte wie diese Bass-PC-Verbindung sollte man doch einfach vorbehaltlos ausprobieren. Größter Vorteil ist natürlich, dass die Hauptarbeit der Software überlassen bleibt und die kann man ja verbessern und patchen. Das ging schon bei V-Amp, war da aber ungleich komplizierter. Weiterlesen

Frauen-Power: Lydia Kaboesj am Bass

Bassistin Lydia KaboesjIch wurde freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass ich noch nicht einmal was über Bassistinnen gebracht habt! Asche auf meine Haupt, natürlich gibt es auch viele hervorragende weibliche Bass-Spieler, wie Carol Kaye, Alexandra Krings oder in diesem Fall halt Lydia Kaboesj.

Die junge Niederländerin spielt nicht nur wirklich gut Bass, sondern singt obendrein auch noch super! 1995 hat Lydia bereits Ihr ersten Solo-Album Suleika (“Hop-’o-my-thumb”) rausgebraucht und arbeit zurzeit an Album Nummer 2, wenn sie nicht gerade mit Ihrer Level 42 Tribute-Band Heathrow auf Bullentour (140 Shows in 8 Monaten) ist.

Das Video darf man leider nicht mehr direkt einbetten, also einfach hier klicken!

Wer mehr von Ihr hören möchte, kann sich ja mal Ihre mySpace-Seite anschauen.

SEO für Bassisten II: Pauschal oder Individuell?

Auf meiner Suche nach den interessanten Seiten, wühle ich mich gerne durch die kleine Musik-Projekte. Was mir immer wieder auffällt, ist die fatale Tendenz zu Pauschal-Titeln.
Man muss das nicht wissen, aber die Titel ist wie ein Zusammenfassung des Seiteninhalts. Wenn man das vergleicht mit einer Kapitelüberschrift käme das wohl gut hin. Zur besseren Erklärung hab ich mir mal die Seite von Carsten (www.casa-rockt.de) ausgeliehen.

Zwar erscheint der Titel nur in oberen linken Ecke des Browsers und in der Google-Anzeige, aber trotzdem sind die Begriffe, die hier zu finden sind für Suchmaschinen extrem aussagekräftig, denn Google & Co. glauben, dass der Author hier mit wenigen Zeichen den groben Inhalt der Seite zusammenfasst – sozusagen die Quintessenz.

SEO Google-Anzeige

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Schmeckt nicht, gibt’s nicht! Saiten-Kochen mit Tim C.

Heute haben wir auf dem Menü-Plan:

Variationen von Saiten an lecker Handschweiss!

Je nach Qualität der Saiten verlieren diese nach wenigen Proben (Career) oder mehreren Monaten (Warwick-Black) dann doch irgendwann Ihre Brillanz. Und dass ich damit natürlich nicht den Glanz, sondern den Sound meine ist wohl klar.

Warum verliert die Saite den Sound ?

Im Gegensatz zum verbreiteten Irrglauben, das Metall ist gewöhnlich nicht dran schuld, sondern der Handschweiss und andere Flüssigkeiten verstopfen die Windungen und hindern diese am Schwingen. Darum sind auch Flatwound-Saiten langlebiger in dieser Hinsicht.

Was kann man tun?

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Herzlichen Glückwunsch, du bist Nummer 1000!

Naja, wenigstens irgendwer. Ich versuche das Erscheinen so zu timen, dass der Beitrag nach Besucher 999 erscheint!

Insgesamt sind 1000 Besucher innerhalb von 5 Wochen nicht die Masse, aber darum ging es mir ja auch nie.

Mein herzlicher Dank gilt allen Lesern und Kommentatoren! Ihr habt mich bei der Stange gehalten, auch wenn reines Bass-Bloggen nicht wirklich einfach ist.

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Happy Birthday, Sgt. Floyd Pepper

Zum 40igsten Geburtstag des Vorzeige-Bassisten der Electric Mayhem-Band.

Jerry Nelson mit FloydEr trägt einen Pferdeschwanz, einen langen roten Schnurrbart, eine grüne Soldatenmütze und eine rote Fantasieuniformjacke, die ganz bewusst den Jacken nachempfunden ist, die die Beatles auf dem Albumcover von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band tragen. Angeblich soll Floyd das Abbild von Jim Henson selber sein. Seine pinke Hautfarbe geht auf einen Insider-Scherz zurück: Er sei ein „Pink Floyd“. Seinen ersten Auftritt hatte er übrigends in “The Muppet Show: Sex and Violence“.

Während seiner Karriere spielte er diverse Links- und Rechtshänder-Bässe. Neben den verschiedene Fantasie-Bässen spielt er auch eine pinken Fender-Jazz-Bass. Warum mal Links- und mal Rechtshänder? Ganz einfach, das hing vom Puppenspieler ab. Rechtshänder, die die Massen bilden, benutzen die Rechte Hand für den Kopf und die Linke für den Bass. In der Hauptsache wurde er von Jerry Nelson gespielt. Weiterlesen