Palmer -kS- (-Katastrophe mit Saiten-) fretless

Testbericht Palmer -kS- B-05 Fretless

einmal Ebay und zurück

Freudig hab ich festgestellt, dass gerade mein Aria Sinsonido Fretless Test, der am meiste besuchte Beitrag meines so jungen Blogs ist. Dann will ich doch einfach mal einen nachlegen. Diesen Bass hab mir zugelegt bevor ich den Aria hatte, war der erste Versuch eine Fretless-E-Bass für mich, und wäre auch fast der letzte geworden. Der Bericht wurde aber schon da geschrieben und ist keine verwasserte Erinnerung.

Ich wollte mir also als Einstieg einen Fretless kaufen ohne unnötig viel Geld zu investieren, falls man – ich – doch nicht mehr das Stehvermögen zu intensiven Übestunden aufbringen sollte. Ich hab also das Experiment gewagt, nicht die klassischen Billigbässe von Collins, Harley Benton oder Johnson zu konsultieren, sondern statt dessen die unter Label produzierten Palmer-Bässe. Hier mein Bericht :

 

Produkt : Palmer -kS- B-05 Fretless Bass
Preis : NEU 170 € (200 € inkl. Koffer & Versand) bei Didgeridoo Factory
UVP : 400 – 920 € (verschiedende Quellen)
Herkunftsland : Indonesien
Saiten : H-E-A-D-G

 

Offizielle Produktbeschreibung :
Der Bass ist Ideal für Profis und Wiedereinsteiger. Bei diesen Bass ist besonders zu bemerken, das Design. Es wurden alle Chromteile mattiert. Somit, sieht dieser Bass einzigartig vom Design aus. Weitere Merkmale – Das Instrument hat einen massiven Korpus aus Erle, einen eingeschraubten Ahornhals und zwei Humbucker Tonabnehmer, die den traditionellen Sound liefern. Ein Kabel wird Ihnen kostenlos mitgesendet.
Griffbrett: Palisander
Hardware: verchromt mattiert
Farbe: schwarz
Mit einem dazu gehörigen Bass Koffer.

 

Soviel zu den Beschreibungen der Verkäufer z.Zt. (Juli 2004) wird dieser Bass gerne von verschiedenen Verkäufern bei Ebay angeboten, durchschnittlich gehen die Bässe für um die 200 € übern Tisch, teils mit -teils ohne weiteres Zubehör, wie Instrumentenkoffer oder Kabel.

 

Nachdem ich den Preis und Versand – wahlweise Vorkasse oder Nachnahme – ausgehandelt hatte erhielt ich endlich meinen heiss ersehnten Fretless Bass. Zwischen Überweisung und Erhalt der Ware vergingen gerade mal 3 Werktage. Also noch während der Arbeitszeit das Paket aufgerissen und den Bass optisch begutachtet.
Der 60 Sekunden Überblick zeigte mir schon sofort das schlecht verarbeitete Griffbrett und die krumm aufgeschraubten Potis, dazu später aber mehr.

 

Verarbeitung :
Korpus und Kopfplatte wirken sauber verarbeitet, ausser einer winzigen Stelle am oberen Cutaway, hier wirkt der Lack gezerrt, als wenn eine Folie aufgetragen worden wäre, vielleicht ein Zeichen für ein noch arbeitendes Holz.
Der Korpus selber fühlt sich unangenehm plastikartig an und ist ungewöhlich leicht und klein, aber das mag an meinen anderen Instrumenten und Gewohnheit liegen. Auf der Rückseite ist der Hals mit vier gut versenkten Schrauben befestigt. Bei den Schraubenbohrung ist der Lack beschädigt und darunter kommt ein weisses gibsartiges Material zum Vorschein, was das ist kann ich beim besten Willen nicht sagen, vielleicht ein Lack-Grundierschicht.

 

Wieder auf der Oberseite angekommen fallen die lieblos angebrachten Halsmarkierungen auf, diese sind alle unterschiedlich weit von der Griffbrettoberfläche entfernt. Es handelt sich auch nicht um Inlays, sondern statt dessen um aufgemalte Punkte, die ggf. im Laufe der Zeit verblassen oder abplatzen können, aber das müssten Langzeit-User kommentieren.

 

Die Kanten des Rosewood-Griffbretts wirken unsauber abgeschliffen. Der obere Steg (schwarzes Plastik) ist aufgeklebt, wobei vermutlich zuviel des guten Stoffes verwendet wurde, so dass sich der restliche Klebstoff auf dem Holz verteilt hat. Die Mechaniken sind fast alle wirklich gerade angebracht und so auf der Kopfplatte verteilt, dass die Saiten ohne Kick vom Steg zu den Wirbeln laufen, selten bei so günstigen Instrumenten.

 

Kommen wir zum elektrischen Part. Die Tonabnehmen im Humbuckerdesign sind wirklich vernüftig aufgeschraubt und kommen auf druckvoll rüber – ob es sich dabei nun um SC oder HB handelt kann ich aber nicht genau sagen, hab aber kein Rauschen oder Störungen wahrnehmen können. Wie erwähnt handelt es sich bei dem PALMER um einen Passiv-Bass, nicht ungewöhnlich für günstige Bässe und erst recht bei Fretless-Instrumenten. Deshalb kommt er natürlich mit gerademal drei Potis aus (Volume1, Volume2, Höhenblende). Die Anordnung ist intuitiv zuerfassen : der vordere Poti regelt die Lautstärke des vorderen Abnehmers, der hintere halt die des Hinteren. Die Höhenblende greift wirklich hörbar ins geschehen ein und erlaubt so schon einige Einstellmöglichkeit vom tiefen Grummelbass bis brillianten Solosounds.
Einziger Wehrmutstropfen stellen die aufgesteckten Drehknöpfe dar, die völlig schräg angebracht wurden, was gerade beim drehen natürlich auffällt.
Das Elektronikfach hab ich nicht geöffnet um das Rückgaberecht zu gefährden, aber beim Schütteln des Basses ist das Geräusch eines losen Bauteils zu vernehmen, was auch die Platine sein könnte, nur das passive Instrumente selten über solche Bauteile verfügen.

 

Bespielbarkeit :
Okay, genug der Betrachtung, schließlich will ich das Teil ja spielen und nicht betrachten. Ab nach Hause, Amp aufgebaut, Bass dran und los. Gut vergessen zu stimmen. Um den Hals nicht während des Transports zu belasten war die Saiten allesamt ordentlich schlaff drauf.
Nachdem Stimmen zeigte sich dann auch die kastrophale Saitenlage, aber als erfahrener Bassist ist das mit dem mitgelieferten Werkzeug (2x Impuss) schnell erlegt. Alle Saiten ausser der H-Saite ließen sich relativ problemlos so einstellen, dass sie sowohl im Nullbund als auch im 12. “Bund” ohne Schnarren zu spielen, vorausgesetzt man haut nicht zu kraftvoll in die Saiten, aber Plektrum und Fretless schließt sich eh nahezu aus. Ob der Bass 100%ig oktavrein ist oder nicht übersteigt leider meine Erfahrungen mit Fretless-Instrumenten.
Aber nach den Einstellen und Stimmen hab ich mich erstmal an den Bundmarkierungen an der Griffbrettflanke orientiert. Diese befinden sich genau da wo sie auch bei einem bundierten Bass zu finden wären. Nett und einfach, nur das genau da der Ton eben nicht zu finden ist.

 

Gut – man soll ja eh den Ton intonieren und nicht ablesen , aber gerade Anfänger die sich dessen nicht bewusst sind, schmeissen den Tieftöner doch schnell wieder aufs Sofa und geben auf.

 

Was der Verkäufer so schön als Wunderwerk modernen Design bezeichnet – das nach unten gebogene Cutaway – dient im Sitzen als Auflagefläche zum Bein hin, da diese aber sehr klein ausfällt ist das schon eine wackelige Angelegenheit, sodass selbst im Sitzen ein Gurt gut Dienste leistet. Aber auch im Stehen lässte die fatale Tendenz zur Kopflastigkeit nicht nach! Bedingt durch die massive Kopfplatte und die schweren gekapselten Mechaniken in Verbindung mit dem extrem leichten Korpus, neigt der Bass dazu sich der Erdanziehung bedingungslos hinzugeben, sodass man eigentlich schon immer ein Hand am Hals haben sollte, auch in Spielpausen.

 

Zubehör :
Mit dem Bass kamen noch :

  • Werkzeug
  • Kabel
  • Instrumentenkoffer

ins Haus. Aber der Reihe nach.
Das Werkzeug besteht schlichtweg und ergreifend aus zwei Impuss-Schlüsseln, passend für die schwere Brücke und den Halsspannstab. Wer überhaupt schon ein Kabel sein Eigenen nennt wird, dieses dünne Käbelchen maximal zum Anschliessen von Tastern oder Tunern verwenden. Aber was weiss der Volksmund so schön : “Einem geschenkten Barsch schaut man nicht hinter die Kiemen“. Zu guter letzt zum Highlight des gesamten Angebots : Der Koffer.

Selten ist mir ein so großzügig geschnittener Koffer untergekommen, selbst mein großer Dean Edge Q6 mit seinem überbreiten Hals passt hier locker rein. Vermutlich sind die Ausmasse für die den Korpus von Fender-Jazz-Bässen ausgelegt. Der PALMER wiederum hat schon fast zuviel Spiel im Koffer und wird während des Transports vermutlich zahllos Wandkontakte gehabt haben, was dank der guten Polsterung eher einem Dauerpolierens gleichgekommen ist. Würde es sich nicht um eine Komplettangebot handeln, hätte ich den Koffer alleine behalten ! Mit 60 € Einzelpreis wird aber vermutlich sogar ein massgefertigtes Exemplar zu kriegen sein.

 

FAZIT :
Dieses Instrument ist nicht für Anfänger geeignet.” So oder so in etwa schreiben das meist die Verkäufer in ihren Anzeigen und grob würde ich dem auch zustimmen, aber vermutlich aus anderen Gründen. Fretless als Anfängerinstrument liesse sich sicherlich diskutieren und die Meinungen wäre manigfaltig ! Aber mit diesem Instrument würde die Freude wohl nicht lange anhalten. Für fortgeschrittene Bassisten kann ich den Bass so überlassen, da diese den Bass eigenständig einrichten können und nach diesem Bericht auch wissen wodrauf sie sich einlassen, denn der Preis ist für einen 5-Saitigen Fretless unschlagbar. Laut Aussage des Verkäufers bin ich bis lang der einzige der sich je über dieses Instrument bei ihm beschwert hat. Ich will also nicht ausschliessen, dass mir da ein qualitativer Ausreisser untergekommen ist.

 

Aber dieser Bass ist zurück zum Verkäufer gegangen. Ich war also etwa 18 Stunden stolzer Besitzer eines PALMER KS B-05 FRETLESS

 

 

Nachspiel

Nach fast vier Wochen hab ich dann doch endlich diese Odysee beenden können, und hab mein Geld wiedererhalten, dafür musste ich betteln, nerven und drohen bis sich endlich der Verkäufer -kS- Instrum*nts bereit erklärt hat mir freundlicherweise mein Geld zu überweisen.

 

Solange es was zu verdienen gab wurde jede E-Mail innerhalb von 20 Minuten beantwortet, dannach erhielt ich selbst auf fünf oder sechs Mails keine Antwort. Ein geschickter Brief kam zurück mit “Adressat nicht an dieser Adresse ansässig” und bei diversen Anrufen musste ich mir komische Ausreden anhören.

 

So versuchte Hr. Prillof mir doch allen Ernstes zu unterstellen die angegebene Paketnummer könnt so ja garnicht existieren – Ich hab fünf Jahre beim DPD gearbeitet, da macht mir keiner was vor !

 

Nach vier Wochen und einem – noch nicht mal bösem – Fax erhielt ich dann diese Mail (Zeichensatz original) :

Sehr geehrter Herr Charzinski,

the neverending Story ist nun vorbei,
ich habe Ihnen soeben 177 € auf Ihr Konto überwiesen.
10 € Euro habe ich Ihnen berechnet für die Ebaygebühren und erheblichen
Zeitaufwand den ich hatte. ( Es hätte auch mehr sein können)

Ich hoffe in Zukunft mit Ihnen keine Geschäfte mehr machen zu müssen da es
sich für mich in keinsterweise lohnt.

Sie brauchen mir auch keine unsinnige Email mehr zu schreiben, da ich nicht
die Zeit habe sie zu beantworten.

MfG

Kay-Steven Prill*ff

Naja was soll man bei soviel Kulanz denn noch sagen ausser :
1) 200 € – 12 € (Versand) – 10 € (Ebay) = 178 € nicht 177 €

2) Welche Ebay-Gebühren ? Ich hab das doch garnicht über Ebay gekauft.

 

Was bleibt mir noch zu sagen ?

 

Anmerkung : Dieser Artikel spiegelt ausschliesslich meine Erfahrungen und Meinungen wieder!

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13 Gedanken zu “Palmer -kS- (-Katastrophe mit Saiten-) fretless”

  1. Dann hätte das lesen der Überschrift wohl gereicht, die beinhaltet alles Wichtige.
    Nebenbei in einem Blog über Mitteilungsbedürfnisse und seine wertvolle Zeit zu meckern….

  2. Danke für den sehr aufschlußreichen Bericht! Ich schaue mir bei Ebay immer wieder die Billigbässe von Palmer & Co. an und hatte auch schon damit geliebäugelt, einfach mal einen zu ordern. Aber das “Nachspiel” ist ja noch abschreckender als die Qualitätsbeschreibung!

  3. Dieses Gerät hab ich auch vor ca. 2 Jahren bei ebay gekauft, der Preis war 130 € inkl. Koffer. Einziges Manko meiner Meinung nach waren aber nur Bespielbarkeit und Pickups. Beidem war aber innerhalb von 2 Stunden abgeholfen.
    Als Einstellen per Halsschraube und Bridge nix brachten, habe ich kurzerhalb den Hals demontiert, ein Furnier-Shim untergelegt – Problem beseitigt. Fine-Tuning per Bridge und der Bass schnurrt wie ein Kätzchen.
    Die Pickups (keine HBs, sondern billige China-Singlecoils) flogen raus und wurden durch ein Pärchen Bartolini-HBs ersetzt, die per Pushpotis dann auch seriell-parallel schaltbar angelegt wurden.
    Über die sonstige Verarbeitung kann man absolut nicht meckern, die Lackierung absolut professionell, keine Lunker oder Einschlüsse (auf dem polierten Schwarz im Gegenlicht gut zu sehen), und die Lackierung des Halses, schön dünn und matt, ist auch erste Sahne.
    Das Griffbrett scheint auch zu taugen, nach 2 Jahren Bearbeitung mit Roundwoundsaiten sind nur geringe Spielspuren auszumachen. Mein alter Fretless (4-saitig Jazz-Bass) war da wesentlich empfindlicher..
    Die Hardware ist erstklassig, die Bridge massiv und die Mechaniken ziehen die Saiten spielfrei in Stimmung. Was will man mehr?
    Die Bundmarkierungen sind das Grauen, scheinen für einen Bundbass zu sein (Markierungen ZWISCHEN den Bünden, nicht AUF den Bundpositionen),
    für Anfänger also absolut Panne. Ich brauche diese Dots nicht, da mein alter Fretless gar keine hatte und ich beim Singen eh nicht aufs Griffbrett schielen kann..
    Alles in allem bereue ich den Kauf dieses Basses auf keinen Fall!

  4. Danke für die Warnungen. Ich versuche schon seit einiger Zeit, an einen günstigen Fretless ranzukommen, um das mal für mich auszuprobieren. Bundiert bin ich ja schon ein paar Jahre unterwegs. Aber gerade am Anfang des Umstiegs wären Markierungen an der richtigen Stelle doch nicht schlecht. Deswegen werde ich das Teil von meiner Ebay-Beobachtungsliste werfen und weiter Ausschau halten…

  5. danke für den bericht! habe bei ebay einen PurpleDragonFly 5-string-fretless-Bass für 199,- gesehen (erst in d. artikelbeschreibg., nicht in der überschrift, offenbart sich, dass es ein palmer ist). dieses modell dürfte dem deines test in etwa ähnlich sein!? der verkäufer hat mir, in einer privaten e-mail – ohne persönliche namensangabe, die rücknahme bei nicht-gefallen zugesichert, da ich danach gefragt habe. doch wie es immer so ist, verführen preiswerte angebote zum kurz entschlossenen kauf, u. hinterher muss man sich mit frechen verkäufern herum ärgern. der verkäufer wies mich, in einer zweiten mail, insbesondere darauf hin, dass der bass ein ebenholz (ebony) griffbrett habe. das habe ich zwar erst in d. artikelbeschreibung übersehen, doch nach dieser mitteilung, war mir klar, dass es sich um ein unseriöses angebot handelt. wenn es um das verkaufen geht scheint die kommunikation zu funktionieren, aber hinterher….also WARNUNG: werdet euch vor dem kauf im klaren darüber was ihr für´s geld haben wollt. bässe in dieser preiskategorie haben kein ebenholzgriffbrett (erst ab ca 700,-!), u. sind aber auch von der austtattung (tonabnehmer, saitenhalter etc.) unterstes niveau! die frage, ob ein einsteiger überhaupt zum fretless greifen sollte, muss jeder selbst in erfahrung bringen. doch mit schlecht angebrachten hals-orientierungspunkten hat man kaum eine chance vernüftig bass zu spielen…das sage ich als kontrabass- u. schlechter e-bassspieler, der auf bundmarkierungen gänzlich verzichten kann!
    in einem laden habe ich mal einen stagg-fretless bass ausprobiert. der war auch diese preiskategorie bis 200,-, u. für den preis garnicht so schlecht verarbeitet.
    Nomen est omen: wer im internet kauft (außer bei renommierten händlern wie musicstore/thomann etc. wg. rückgabe), kann enttäuschungen erleben!!! besser: im laden in augenschein nehmen u. ausprobieren! das sage ich jetzt auch zu meiner eigenen überzeugung, nachdem ich den palmer ks testbericht gelesen habe! grüße – von einem kurz-unentschlossenen käufer

  6. Also ich habe meinen Palmer Fb05 in einem ganz normalen Musikgeschäft für 150 euronen vor 3 Monaten gekauft :D anscheinend hatte ich glück oder so :D auf jeden fall hat mein Bass keines der angegebenen Mankos nur das mit dem Design und aufs Knie legen stimmt… aber mal ehrlich :D es bockt doch eh viel mehr im stehen zu spielen!^^ also würde ich das Fazit ziehen sich das ding nich im Internet zu holen sondern bei nem Verkäufer wo man sich die Ware ansehen kann die lassen sich nämlich sonen Müll gar nich erst gefallen und schicken das so oft zurück bis n ordentliches Modell kommt^^ aber an sich ist es recht angenehm auf dem Bass zu spielen und ich bin für meinen ersten fretless sehr zufrieden damit^^

  7. Ich habe mir vor ca. 7 Jahren einen Palmer B-05 über Ebay bestellt. Im Design weicht er vom aktuellen Modell geringfügig ab. Die erste Lieferung ging sofort wieder zurück, weil der Hals völlig verzogen und verdreht war. Die 2. Lieferaung war vom Holz her dann in Ordnung.
    Die Mechniken waren zwar Gotoh-Nachbauten, aber völlig grottig und schlecht montiert, der Sattel aus Plastik und Bundmarkierungen gab es keine.
    Also ab in die Werkstatt und die Tuner gegen bessere von Rockinger getauscht; mit einer Bohrschablone und guten Bohrern war das Aufbohren der Kopfplatte kein Problem. Den Sattel habe ich in Ebenholz neu gemacht und aus 3mm Perlmutt-Scheibchen gut sichtbare Bundmarkierungen an der Halsseite eingesetzt. Am Schluss habe ich noch arretierbare Pins angebracht und die Klinkenbuchse gegen eine bessere getauscht.
    Seither bin ich glücklicher Besitzer eines Fretless, der einen schönen Sound hat und gut zu bespielen ist.
    Für mich war das als Einstieg in die Fretless-Welt optimal. Klar, mein Status-Bundbass spielt in einer anderen Liga, aber verstecken muss sich der Kleine auch nicht :-)

  8. Mal wieder eine unnötige Diskussion, worüber sich dann auch noch Leute verbal kloppen: wie kann ich von einem Bass verlangen, der keine 200 € kostet, ein qualitativ hochwertiges Instrument zu bekommen?! Hallo?

    Warum kosten den Warwick und Ibanez wohl jenseits der 1000 €?! Sicher nicht aus Langeweile. Daher kann ich nicht verstehen, wie sich so manch einer über die Qualität dieses INstrumentes auslässt.

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