Buch-Tipp: Das wohltemperierte Gehirn

Heute mal was ganz anderes, legt den Bass beiseite und nutzt doch mal wieder die Zeit für ein gutes Buch. Meine Empfehlung, wenn denn sogar einen gewissen Lerneffekt haben soll:

Robert Jourdain – Das wohltemperierte Gehirn. Wie Musik im Kopf entsteht und wirkt

Das Buch beschreibt auf unglaublich humorvolle und gut zu lesende Art und Weise wie Musik entsteht, sowohl physikalisch, biologisch als psychologisch. In seiner Aufteilung liesst dich das dann etwa so:

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Über den Tellerrand: Sailor´s Hornpipe am Bass

Ab und an überkommt es mich immer mal wieder und ich mache mich daran Stücke und/oder Parts aus Songs zu üben, die eigentlich nicht für den Bass gedacht sind. Bläsersatz von So What, Querflöte von Jethro Tull oder Klassische Stücke für Klavier und Geige. So bekommt man einen guten Eindruck über die charakteristischen Abläufe anderer Instrumente und ganz nebenbei immer mal wieder neue Ideen, gerade bei Instrumentisten die in Quarten statt wie wir in Quinten denken.

Dieses Wochenende hab ich mich mal nach den Durchhören der 2002 Night of the proms an das Stück “Sailors Hornpipe” gemacht. Klingt typisch nach irischer Geige ist aber auf der Tubular Bells von Mike Oldfield erschienen. Damit waren Gitarren-Noten leicht zu bekommen und dann musste das ganze nur noch transponiert und in vernünftige Lagen umgeschrieben werden.

Wers mal selbst probieren möchte:

Sailor´s Hornpipe für den Bass PDF

Sailor`s Hornpipe für GuitarPro

Die andere Saite – lecker Kuchen!

BassCake BassBlogKann man wirklich seine Zeit darauf verwenden Kuchen in Bass-Form zu suchen? Augenscheinlich schon! BassCake (welch passender Name) hat auf seiner Seite im Moment schon eine unglaublich Kollektion von immerhin 17 verschiedenen Kuchen. Egal ob E- oder Kontrabass, Fender oder Rickenbacken, alles was das Herz oder in diesem Fall der Magen begehrt…

Wenn jetzt noch zu seinem Kuchenbuffet eine gute Rezeptsammlung dazukommt bin ich wunschlos glücklich, bis dahin muss mir noch das Wasser im Mund zusammen laufen.

Ganz nebenbei ist seiner Kuchensammlung noch ein Blog vom anderen Ende der Welt angeschlossen.

Hungrig euer BassBlogger

Bass-Lessons : Online-Lernen mit www.funkbass.de

Funkbass.de Bass LernenWas ist der entscheidene Unterschied zwischen jungen und berufstätigen Bassisten ? Tja, während die Jugend die Zeit, aber oft zu wenig Geld hat um einen guten Basslehrer zu beehren, fehlt es dem beruflich und familiär eingebundenen Basser eher an der Zeit um regelmässig die Schulbank zu drücken. Zu meist ist die Situation eher die, dass man in der Band ja gut zurecht kommt und eh viel zu selten übt. Was aber tun wenn man mal nen Abend “frei” hat, gemütlich am Bass sitzt und einfach mal wieder mehr möchte, mehr Rythmik, mehr Technik oder dem Gitarristen einfach mal zeigen das man auch nen Solo spielen kann. Foren und andere Bass-Seiten, gibt es genug im Internet, aber ist wirklich immer klar, was die da so erklären möchten? Im Endeffekt lernt man durch Augen und Ohren. Video wäre also die Lösung der Wahl. Videoportale bieten eine gute Auswahl an teils illegalem Material, nur fehlt hier dann meistens Noten oder Tabulaturen.

Thomas Meinlschmidt

Das dachte sich vermutlich auch Thomas Meinlschmidt und rief vor ca. einem Jahr http://www.funkbass.de ins Leben. Dieser hat immerhin eine mehr als beeindruckende Laufbahn (Schüler von Gary Willis, John Patitucci, Rocco Prestia und selbst schon über 10 Jahre professioneller Lehrer und Dozent und nebenbei noch Kolumnist des Rockstart-Magazins…). Das sollte doch für die gewisse Qualität der Lektionen bürgen sollte.

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Bass in the web : Bass-Player TV

Auch wenn ich kein regelmässiger Leser des “Bass-Player” bin. Will ich einfach mal die dazugehörige Homepage bzw. Bass-Player TV vorstellen. Die Seite bietet viele Videos passend zu veröffentlichten Artikeln, aber auch etliches darüberhinaus.

Bass-Player TV by Bass-BloggerUnter anderem Beispiele und Lessons zum Thema Rock & Metal oder Slap. Diverse prominente Dozenten von Bill Clements bis Steve Bailey versuchen ihr Wissen zu vermitteln. Daneben gibts es Berichte über Messen, Interviews und teils Reviews. Hier alles aufzuführen würde nur zu einer recht langwierigen Aufzählung führen, da vermutlich weit oberhalb 100 Videos auf der Seite zu sehen sind. Das Englisch ist gut verständlich und sollte kein allzugroßes Hinderniss darstellen.

Etwas nervig ist, dass vor jedem zweiten Video ein kurzer (max. 10 Sekunden) Werbeblock gezeigt wird, sehr amerikanisch, aber man übersteht das schon.

Viel (S)bass dabei!

Euer BassBlogger

Vatertag und Bass-Nachwuchs

Maleen Charzinski, 2005Ich wünsche allen Bassistinnen und Bassisten morgen einen gemütlichen Vatertag, egal ob vor oder auf der Bühne, dem Fahrrad, in der Kneipe oder mit der Family. Den Umstand, dass ausgerechnet die Väter unter uns am wenigstens zum ausgelassenen Feiern kommen muss ich wohl nicht erwähnen, oder ? Mein Tip: Versucht doch mal Oma einzuspannen, ich hab für morgen auch die Kinder abgeschoben und werde gemütlich mit meiner Frau …. jupp genau: das Bad neu fliesen.

Ansonsten viel Spaß am arbeitsfrei Donnerstag, der ja mal wieder zum Brückentag Freitag einlädt. Ganz nebenbei, ich hab schon meinen Teil zum Bassisten-Nachwuchsproblem beigetragen, in meinem Fall Bassistinnen und davon zwei (6 und 3), mache mir aber keine großen Hoffnungen, aber wer kommt schon in jungen Jahren an den Bass ?

Euer Paps-Blogger

Helden am Bass I : Ray Brown

Ray BrownIch mal wieder in meiner großen CD-Kiste gewühlt und meinen Bass-CDs rausgekramt, da ist mir die CD “Some Of My Nest Friends Are … The Piano Players” in die Hand gefallen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie dieser alte Herr der Bässe es schafft Jazz-Standards seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Jeder Bassist, der sich schon mal an Coltrane´s Giant Steps probiert hat weiß was ich meine, fast taktweise Changes in einem Tempo fern ab von Gut und Böse. Aber Ray Brown schafft es das ganze in einem lockeren gestrichenem Mood zu spielen. Absolute Spitze! Ich würde hier ja gerne eine Kostprobe bereit stellen, geht aber nicht, aber statt dessen hab ich schönes Video des damals 75jährigen gefunden.

Zu Ray´s Biographie noch ein paar Worte :
Nachdem er bereits mit 8 Jahren angefangen hat Klavier zu spielen wechselte er etwa zur High School-Zeit zum (Kontra-)Bass, weil er das intensive Üben nicht mochte. Das Bassspielen lerne frei nach Gehör und begann schnell, sein Geld damit zu verdienen. Angeblich zu diesem Zeitpunkt fand sein Musiklehrer heraus, daß sein Schüler nicht nur fleissig war, sondern auch seinen Lebensunterhalt mit einem geklauten Schul-Bass verdiente! – Tja, nobody is perfekt…
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